Schluss mit Rauheit: Haben Sie mit rauen oder körnigen Oberflächen auf Ihrem Lackfilm zu kämpfen? Dann benötigen Sie eine Lösung für das Umweltmanagement.

2026-01-20 · Einstufung: Technical Knowledge

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Frisch lackierte Oberflächen fühlen sich rau wie Schmirgelpapier an? „Partikel“ und „Kraterbläschen“ mindern nicht nur die Optik des Produkts, sondern können auch Schwachstellen für Korrosion bilden. Als Fachhersteller zeigen wir Ihnen, wie Sie Staub in der Luft, die Lackfiltration und die Gerätereinigung von der Quelle aus steuern, um eine „spiegelglatte“ industrielle Lackierumgebung zu schaffen.

Bei der Beschichtung von High-End-Maschinen und Kfz-Teilen streben wir eine seidig glatte, ebene Oberflächenhaptik an. Viele Betriebe stellen jedoch nach der Applikation kleine Erhebungen auf der Lackfilmoberfläche fest, umgangssprachlich als „Partikel“ oder „Krater/Spritznebelbläschen“ bezeichnet. Dies bedeutet in der Regel nicht, dass die Farbe selbst defekt ist, sondern dass die „Sauberkeit“ bzw. die Umgebungsbedingungen am Arbeitsplatz mangelhaft sind.

Vergrößerte Nahaufnahme von Lackfilm-Partikeln, Farbfiltervorgang, Öl-Wasser-Abscheider, standardisierte geschlossene Spritzkabine
Vergrößerte Nahaufnahme von Lackfilm-Partikeln, Farbfiltervorgang, Öl-Wasser-Abscheider, standardisierte geschlossene Spritzkabine

Als Hersteller von Industrielacken analysieren wir für Sie die Ursachen dieser Mängel und entsprechende Managementstrategien:

1. „Partikel“: Produkte einer exogenen Kontamination

  • Übeltäter: Aufgewirbelter Staub, Späne aus der Schleifwerkstatt und sogar Fasern an den Kleidungsstücken der Arbeiter.
  • Gegenmaßnahme: Umgebungsisolierung: Die Spritzkabine muss physisch von der Schleif- und Strahlkabine getrennt sein.
    • Nassarbeit: Vor der Ausführung den Boden mit Wasser besprühen, um Staub zu binden und zu verhindern, dass durch Personenbewegungen Staub aufgewirbelt wird.
  • Lackfiltration: Nach dem Mischen des Lacks muss zwingend ein 120–200 Mesh Sieb verwendet werden, um Verunreinigungen zu entfernen, die während des Mischvorgangs hineingelangt sind.

2. „Hitzepickel bekommen“: Die Falle aus Aerosolen und Wasserdampf

  • Übeltäter: Die Druckluft enthält Öl oder Feuchtigkeit; oder der Unterlackfilm ist nicht vollständig getrocknet, sodass das Lösungsmittel nach dem Verkrusten der Oberfläche gewaltsam durchbricht.
  • Gegenmaßnahme: Druckluftmanagement: Den Öl-Wasser-Abscheider regelmäßig prüfen, um sicherzustellen, dass die Spritzpistole reine und trockene Luft ausstößt.
    • Lackschichtdicke kontrollieren: Vermeiden Sie zu dicke Einzelschichten, um zu verhindern, dass Lösemittel im Inneren „eingeschlossen“ werden und Blasen bilden.

3. Selbstprüfungsliste der Lackierwerkstatt

  • Spritzpistolenreinigung: Wird bei jedem Farbwechsel oder Stillstand gründlich gereinigt? Angetrocknete Farbreste sind die größte Partikelquelle.
  • Werkstattsauberkeit: Wurde die Oberfläche des zu beschichtenden Werkstücks gründlich entstaubt und entfettet?
  • Luftzufuhrsystem: Wird die Filterwatte der Spritzkabine regelmäßig ausgetauscht?

Fazit: Beim industriellen Beschichten gilt: „Ein Drittel macht der Lack aus, zwei Drittel die Umgebung.“ Eine standardisierte Reinigungs- und Verwaltungsroutine zu etablieren steigert nicht nur die optische Qualität der Produkte, sondern senkt auch die Nacharbeitskosten deutlich und gewinnt das Vertrauen der Kunden.

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