Erst seit Tagen gesprüht, aber der Lackfilm ist immer noch weich und sogar klebrig? Das verzögert nicht nur den Bauablauf, sondern führt auch zum Ausschuss der Beschichtung. Als professioneller Hersteller von Industrielacken analysieren wir für Sie detailliert, wie Fehler bei der Härterdosierung und die Umgebungsfeuchtigkeit die Filmtrocknung stören, und geben praxisnahe Lösungen.
Bei der Verarbeitung von Zweikomponenten-Industrielacken (wie Epoxidlacken, Polyurethanlacken) sind „unvollständige Trocknung“ oder „klebrige Oberfläche“ die ärgerlichsten Probleme für die Verarbeiter. Das bedeutet, dass die Lackschicht die erwartete chemische Vernetzungsreaktion nicht eingegangen ist und den vorgesehenen Schutz nicht bieten kann.




Als Hersteller von Industrielacken empfehlen wir, die Fehlersuche anhand der folgenden zwei Kernaspekte durchzuführen:
1. Härter-Verhältnis: Ein kleiner Fehler führt zu großem Verlust Zweikomponenten-Lacke bilden den Film durch die chemische Reaktion von Basislack und Härter, das Mischverhältnis muss exakt sein.
- Zu geringe Mischung: Unzureichender Härter, das Harz im Hauptlack kann nicht vollständig vernetzen, was dazu führt, dass der Lackfilm über einen langen Zeitraum halbweich bleibt.
- Ungleichmäßiges Rühren: Oft stimmt das Verhältnis, aber es wurde nicht gut verrührt. Du wirst feststellen, dass manche Stellen trocken sind, während andere noch klebrig bleiben.
- Falsche Verdünnung: Wenn das Verdünnungsmittel versehentlich als Härter verwendet wird oder ein nicht passender Härter eingesetzt wird, führt dies dazu, dass die Aushärtungsreaktion „plötzlich abbricht“.
2. Umgebungsfeuchtigkeit: Eine unsichtbare Störquelle Feuchtigkeit ist ein „unsichtbarer Killer“ bei der Verarbeitung von Industrielacken, insbesondere bei Polyurethan-Beschichtungen.
- Zu hohe Luftfeuchtigkeit (über 85%): Der Wasserdampf in der Luft reagiert mit dem Isocyanat (Härterkomponente) im Polyurethanlack und erzeugt Kohlendioxidgas.
- Folgen: Dies verbraucht nicht nur den Härter, was zu klebrigen und nicht trocknenden Lackfilmen führt, sondern kann auch Probleme wie Glanzverlust auf der Lackoberfläche und das Entstehen kleiner Bläschen verursachen.
3. Wie stellt man sicher, dass der Lackfilm perfekt aushärtet?
- Genauses Abwiegen: Es wird dringend empfohlen, die Farbe mit einer elektronischen Waage nach Gewichtsverhältnis zu mischen, anstatt nach Gefühl „etwas ungefähr hineinzugießen“.
- Vollständige Aushärtung: Nach dem Mischen 3–5 Minuten rühren und je nach Anforderung etwa 15 Minuten ruhen lassen (aushärten), damit die chemische Reaktion zunächst im Eimer ruhig anläuft.
- Umweltüberwachung: Vor der Bauausführung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu messen. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit sind Entfeuchtungsgeräte einzuschalten oder die relative Luftfeuchtigkeit durch Erhöhung der Umgebungstemperatur zu senken.

Fazit: Wenn der Lackfilm nicht richtig trocknet, liegt dies oft an einem Fehler in einem der Bereiche „Mensch, Maschine, Material, Methode, Umgebung“. Nur mit exakter Mischverhältnissen und der richtigen Wahl des Zeitpunkts für die Ausführung lässt sich sicherstellen, dass jeder Lackfilm hart wie ein Schild ist.