Viele Freunde fragen beim Auswählen von Lack oder Farbe: „Wie ist der Schutzeffekt dieses Lacks eigentlich? Ist er kratzfest? Stoßfest?“
Nur die Bedienungsanleitung zu lesen reicht nicht aus. Heute führen wir Sie in das Labor einer professionellen Lackproduktionsfabrik und zeigen Ihnen mit einer harten „Überlebensherausforderung“ – Kieselstein-Schlagtest (Gravelometer Test) – die Wahrheit.
Was ist der Steinplaggen-Test?
Ganz einfach ausgedrückt, simuliert dieser Test die reale Situation beim täglichen Fahren, in der vom Straßenbelag aufgewirbelte Steine und Kies mit hoher Geschwindigkeit gegen die Fahrzeugkarosserie oder Oberflächen von Objekten prallen. Wenn ein Beschichtung selbst dem Aufprall kleiner Steine nicht standhält, ist ihr Schutz des Substrats überhaupt nicht gegeben.




Experiment vor Ort: Die „Taufe" durch 3 kg Sandkörner
Vor Ort im Labor arbeiteten die Prüfer streng und professionell:
- „Munition“ vorbereiten: Das Prüfpersonal füllt 3 Kilogramm Sandkörner unterschiedlicher Korngröße in das Schlagprüfgerät für Gestein und Sand. Dabei handelt es sich nicht um gewöhnlichen Sand, sondern um Partikel, die das realistische Verhältnis in der natürlichen Umgebung simulieren.
- Feste Probeplatte: Befestigen Sie die lackierte Metallprobeplatte fest an der Schlagöffnung und stellen Sie sicher, dass die beschichtete Seite in Richtung des Aufpralls zeigt. So wird die Wirkung konzentriert und derselbe Bereich unter häufigen Stößen getestet.
- Schockstart: In dem Moment, als das Ventil geöffnet wird, stürzen alle Sand- und Kieselsteine wie fließendes Wasser heraus und prallen mit hoher Geschwindigkeit auf die Beschichtungsoberfläche. Je nach industriellen Normen ist mitunter eine mehrfache Wiederholungsprüfung erforderlich.
Ergebnisbeurteilung: Das Wesentliche liegt im Detail.
Nach Abschluss des Schlagtests führt das Prüfpersonal eine sorgfältige Bewertung durch:
- Visuelle Beobachtung: Beobachten Sie, ob an der Aufprallstelle Risse, Abplatzungen oder Abschuppungen auftreten.
- Klebeband-Abreißtest: Dies ist ein professionellerer Beurteilungsschritt. Prüfer kleben ein spezielles Klebeband auf den beschädigten Bereich und reißen es kräftig ab, um so die Haftfestigkeit der Beschichtung an der Metalloberfläche zu prüfen.



Zusammenfassung
Wenn der beschädigte Bereich extrem klein ist oder nur eine leichte Delle ohne Bruch zurückbleibt, bedeutet das, dass dieser Beschichtung eine hervorragende Zähigkeit und sehr starke Haftung eigen sind. Nur Lacke, die diesen „Gewalttest“ bestehen, können Ihrem Produkt einen dauerhaften und stabilen Schutz bieten.