Unebene Oberfläche nach dem industriellen Lackieren – sogenannte „Orangenhaut“-Textur? Diese 4 Ursachen müssen untersucht werden!

2026-01-19 · Einstufung: Technical Knowledge

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Ist Ihre lackierte Oberfläche uneben wie eine Orangenhaut? Dies beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern reduziert auch die Schutzwirkung. Als professioneller Hersteller von Industrielacken analysieren wir die vier Hauptursachen für Orangenhaut und bieten Lösungen direkt vor Ort an. Bei Industrielackierungen streben wir einen glatten und dichten Lackfilm an. Viele Anwender stehen jedoch vor dem Problem: Nach dem Trocknen des Lackfilms weist die Oberfläche eine narbige, orangenhautartige Struktur auf – das sogenannte Orangenhautphänomen. Wir haben als Hersteller von Industrielacken die vier häufigsten Ursachen vor Ort zusammengefasst: 1. Falsche Verdünnermischung und -dosierung. Dies ist die häufigste Ursache. Problem: Wird zu wenig Verdünner hinzugefügt, ist die Viskosität des Lacks zu hoch, und die zerstäubten Lacktropfen können sich nicht vollständig auf dem Untergrund verteilen. Mischung: Die Verwendung eines schnelltrocknenden Verdünners, der zu schnell verdunstet, führt dazu, dass die Lacktropfen trocknen, bevor sie sich verteilen können. Lösung: Halten Sie sich strikt an die technischen Datenblätter (TDS) des Herstellers bezüglich des Mischungsverhältnisses des passenden Verdünners. 2. Spritzpistolendruck und Zerstäubungseffekt: Die Einstellungen der Spritzpistole bestimmen direkt die Feinheit des Farbnebels. Problem: Unzureichender Spritzdruck führt zu einer schlechten Farbzerstäubung. Dadurch treffen große Partikel auf die Oberfläche und verhindern die Bildung eines gleichmäßigen Anstrichs. Lösung: Überprüfen Sie das Manometer und passen Sie den Spritzdruck entsprechend der Lackart an (üblicherweise zwischen 0,3 und 0,5 MPa), um eine gleichmäßige Zerstäubung zu gewährleisten. 3. Spritzabstand und -technik: Problem: Die Spritzpistole ist zu weit vom Untergrund entfernt. Auf dem Weg des Farbnebels zur Oberfläche verdunstet viel Lösungsmittel. Bis die Farbtropfen die Oberfläche erreichen, sind sie trocken, klebrig und haben ihre Fließfähigkeit verloren. Lösung: Halten Sie die Spritzpistole senkrecht zur Oberfläche, in einem Abstand von 20–30 cm, und bewegen Sie sie mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. 4. Hohe Umgebungstemperatur: Problem: Das Auftragen von Lack unter direkter Sonneneinstrahlung oder in Umgebungen mit hohen Temperaturen führt dazu, dass der Lackfilm zu schnell trocknet. Dadurch kann das Lösungsmittel nicht gleichmäßig entweichen, und die Verlaufsformung wird beeinträchtigt. Lösung: Vermeiden Sie das Auftragen von Farbe bei hohen Temperaturen oder verwenden Sie einen langsam trocknenden Verdünner. Fazit: Der Orangenhaut-Effekt ist nicht unbedingt auf eine schlechte Lackqualität zurückzuführen, sondern meist auf Fehler bei den Anwendungsparametern. Durch die Kontrolle der drei Schlüsselfaktoren Viskosität, Druck und Abstand lässt sich problemlos ein spiegelglatter Beschichtungseffekt erzielen. Weiterführende Literatur: Lösemittelbasierte Beschichtungen: Die perfekte Verbindung von traditioneller Handwerkskunst und moderner Innovation; Die Kunst des Craquelé-Lackierens: Ein umfassender Leitfaden von Anwendungstechniken bis hin zu kreativen Anwendungen; Die wichtige Rolle und der professionelle Auftragsprozess von Bodenbeschichtungen; Analyse des Prozesses und der Anwendung des Sprühens von Nichteisenmetallic-Lack auf polierte Edelstahlteile.

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