Schluss mit dem „Tränenproblem“: Wie behebt man das Verlaufen beim industriellen Lackieren? Umfassende Korrektur – von der Viskosität bis zur Technik.

2026-01-20 · Einstufung: Technical Knowledge

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Sehen Sie nach dem Sprühen „Tränenstreifen“ auf der Lackoberfläche? Läuferbildung beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern gefährdet auch die Beschichtungsleistung. Als professioneller Hersteller bieten wir eine detaillierte Analyse der drei Hauptursachen für Läuferbildung: zu niedrige Viskosität, zu dicker Sprühauftrag und falsche Anwendungstechniken. Wir bieten Ihnen außerdem praktische Korrekturmethoden für die Anwendung vor Ort. Das ärgerlichste Phänomen beim Lackieren ist die Läuferbildung während des Trocknungsprozesses. Diese rissartigen Streifen treten meist auf senkrechten Flächen oder an den Kanten komplexer Bauteile auf. Als Hersteller von Industrielacken analysieren wir die drei Hauptfaktoren für Läuferbildung, damit Sie eine perfekte, leckagefreie Beschichtung erzielen: 1. Viskositätskontrolle: Mehr Verdünner ist nicht immer besser. Problem: Um ein gleichmäßiges Sprühergebnis zu erzielen, geben viele Anwender zu viel Verdünner hinzu. Der Lack ist dann zu dünnflüssig und verläuft aufgrund der Schwerkraft schnell. Lösung: Verwenden Sie einen Coat 4-Messbecher, um die Viskosität zu messen. Verschiedene Industrielacke haben ihre optimale Sprühviskosität (üblicherweise zwischen 18 und 25 Sekunden). Bei der richtigen Viskosität haftet der Lackfilm optimal auf dem Untergrund. 2. Spritzpistolenführung: Die Kunst von Abstand und Winkel Problem: Die Spritzpistole ist zu nah am Untergrund oder verweilt zu lange an einer Stelle, was zu einem plötzlichen, punktuellen Farbüberschuss führt. Problem: Die Spritzpistole ist zu stark geneigt, was eine ungleichmäßige Verteilung des Farbnebels zur Folge hat. Lösung: Halten Sie die Spritzpistole senkrecht zum Untergrund und einen Abstand von 20–30 cm ein. Bewegen Sie die Spritzpistole gleichmäßig, beginnend mit den Ecken, und achten Sie darauf, dass sich die einzelnen Sprühstöße um maximal 50 % überlappen. 3. Zu dicker Anstrich: Eile mit Weile Problem: Der Versuch, die gewünschte Schichtdicke mit einem einzigen Anstrich zu erreichen (insbesondere bei einer Nassfilmdicke von über 150 Mikrometern), führt unweigerlich zu einem Verlaufen des Lackfilms aufgrund der Schwerkraft. Lösung: Verwenden Sie **dünne, mehrere Anstriche**. Der erste Anstrich dient als dünne Haftschicht; Lassen Sie die erste Schicht antrocknen, bevor Sie den zweiten Anstrich auftragen. 4. Notfallmaßnahmen vor Ort: Nassfilmzustand: Sollten unmittelbar nach dem Sprühen Läufer auftreten, glätten Sie diese vorsichtig mit einem sauberen Pinsel und tragen Sie die Farbe sofort erneut auf. Trockenfilmzustand: Der Lackfilm muss vollständig durchgetrocknet sein, bevor Sie Läufer abschleifen und die gesamte Fläche neu lackieren. Fazit: Läufer sind ein Indikator für technologische Reife. Durch präzise Viskositätsverhältnisse und standardisierte Sprühtechniken kann jeder Anwender eine spiegelglatte, industrielle Schutzbeschichtung erzielen. Weiterführende Literatur: Lösemittelbasierte Beschichtungen: Eine perfekte Verbindung von traditioneller Handwerkskunst und moderner Innovation; Die Kunstwelt der Risslackierung entdecken: Ein umfassender Leitfaden von Anwendungstechniken bis hin zu kreativen Anwendungen; Die wichtige Rolle und der professionelle Auftragsprozess von Bodenbeschichtungen; Analyse des Prozesses und der Anwendung des Sprühens von Nichteisenmetallic-Lack auf polierten Edelstahlteilen.

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