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Ein nadelspitzgroßes Loch in der Lackfilmbeschichtung, sogar blasenförmig aufgewölbte Blasen – das entsteht, wenn Lösemittel/Gase „entweichen wollen, es aber nicht schaffen“ und im Lack eingeschlossen werden.
Kurz gesagt:Pinnlochblasen = Gase/Lösemittel der Unterschicht werden nach dem Antrocknen eingeschlossen; erst vollständig trocknen lassen, dann sprühen, passenden Verdünner verwenden und langsam erhitzen löst das Problem.
I. Ursachen
Unterste Schicht nicht durchgetrocknet: Lösemittel oder Feuchtigkeit im Spachtel/Grundierungslack wurden durch die darüber aufgesprühte Schicht eingeschlossen und beim Erhitzen ausgedrückt.
Verdünner nicht passend: Verdunstet zu schnell oder in zu großer Menge, sodass das Gas keine Zeit hat, zu entweichen.
Zu schnelle Erwärmung: Die Oberfläche trocknet zu schnell und bildet eine Kruste, wodurch innere Gase ausbrechen und Nadelstiche verursachen.
Abb.: Lösungsmittel/Gase der Unterschicht werden nach dem Oberflächentrocknen eingeschlossen und ausgedrückt, wodurch Nadelstichlöcher und Blasen entstehen.
II. Lösung
Gründlich trocknen lassen: Spachtel/Grundierung vollständig trocknen lassen, bevor die Deckschicht aufgetragen wird.
Passender Verdünner:Wählen Sie je nach Temperaturbereich einen Verdünner mit geeigneter Verdunstungsrate.
Allmähliches Aufheizen: Vor dem Brennen ausreichend Zeit zum Abluften lassen, um ein schnelles Aufheizen zu vermeiden.
Abb.: Trocknen + passender Verdünner + langsames Aufheizen beseitigt Nadelstiche von Grund auf.
Nachbesserung: Bereits entstandene Nadelstiche müssen bis zur sauberen Schicht abgeschliffen, mit Grundier-/Decklack ausgebessert und neu lackiert werden; bei schweren Blasen muss abgekratzt und neu ausgeführt werden, zudem ist die nicht durchgetrocknete Unterlage zu klären.
Zusammenfassung
Nadelstichporen und Blasen entstehen, wenn die darunterliegende Spachtelmasse/Grundierung nicht durchgetrocknet ist, der Verdünner nicht passt oder die Temperatur zu schnell steigt, wodurch Lösungsmittelgase nach dem Antrocknen der Oberfläche eingeschlossen und nach oben gedrückt werden. Abhilfe schafft ausreichendes Trocknen, passender Verdünner und langsames Anheizen; bei bereits vorhandenen Fehlern anschleifen und neu spritzen sowie die Ursache prüfen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wodurch werden Nadelstiche beim Spritzen verursacht?
Hauptsächlich dadurch, dass die untere Spachtelmasse oder der Grundierlack nicht durchgetrocknet sind, der Verdünner nicht passt und abnormal verdunstet, oder die Temperatur zu schnell steigt und die Oberfläche antrocknet, wodurch das innere Lösungsmittelgas eingeschlossen und herausgedrückt wird und Nadelstiche bildet.
Sind Blasen und Nadelstiche dasselbe?
Sie haben dieselbe Ursache, äußern sich aber unterschiedlich: Bei geringer Gasmenge entstehen kleine herausgedrückte Löcher, also Nadelstiche; bei viel Gas bilden sich aufgewölbte Blasen. Im Wesentlichen werden beide durch Gas/Lösungsmittel in der unteren Schicht verursacht, das von der Oberflächenschicht eingeschlossen wird.
Wie löst man das Problem der Nadelstiche?
Die untere Schicht vollständig trocknen lassen, bevor die Deckschicht aufgespritzt wird; je nach Verarbeitungstemperatur einen Verdünner mit passender Verdunstungsgeschwindigkeit wählen; vor dem Einbrennen ausreichend Abluftzeit lassen und schnelles Aufheizen vermeiden.
Wie repariert man bereits entstandene Nadelstiche?
Bis zur sauberen Schicht abschleifen, Grundierlack/Decklack ausbessern und neu spritzen; bei schweren Blasen muss abgekratzt und neu gemacht werden, und es muss geklärt werden, welche Schicht nicht durchgetrocknet war.
Führen falsch gewählte Verdünner zu Nadelstichen?
Ja. Ein zu schnell verdunstender Verdünner lässt die Oberfläche antrocknen, bevor das Gas entweichen kann, was sehr leicht Nadelstiche verursacht; eine übermäßige Verdünnung erhöht ebenfalls die Gasmenge.
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