| Product Name | Wasserlack auf Polyurethan-Basis KF-WI200 |
|---|---|
| Empfohlene Verwendung | Die wasserbasierte Polyurethan-Beschichtung eignet sich für industrielle Beschichtungsanwendungen der Klasse Polyurethan-Acryl-Decklacke. |
| Zweckbeschränkung | Nur für industrielle Beschichtungszwecke. Nicht für Lebensmittelkontaktflächen. Nicht für Innenwände von Trinkwasserleitungen. Nicht für Umgebungen mit Dauerbelastung über 120 °C (stattdessen KF-SR800 Silikon-Hitzebeständiglack verwenden). |
| Hersteller | Kexin New Materials (Guangdong) Co., Ltd. |
| Produzent | Foshan Shunde Mingbang Chemical Industry Co., Ltd. |
| Anschrift | Shilong-Allee 19, Industriegebiet Xintang, Lunjiao, Shunde, Foshan, Guangdong |
| Notrufnummer | +86-0757-88793275 |
| Website | https://www.psste.com |
Sicherheitsdatenblatt (MSDS) – Wasserbasierte Polyurethanbeschichtung KF-WI200
Sicherheitsdatenblatt · GB/T 16483-2008 · 16 Abschnitte
1 Angaben zum Produkt und zum Unternehmen
2 Mögliche Gefahren
Gefahrenhinweise (Hazard Statements)
- Flam. Liq. 3: H226 – Entzündbare Flüssigkeit und Dampf
- Acute Tox. 4 (Inhalation): H332 Gesundheitsschädlich beim Einatmen
- Skin Irrit. 2: H315 Verursacht Hautreizungen
- Eye Irrit. 2: H319 Verursacht schwere Augenreizung
- Resp. Sens. 1: H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen
- Skin Sens. 1: H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen
- STOT SE 3: H336 Kann Schläfrigkeit oder Benommenheit verursachen
- STOT RE 2: H373 Kann bei längerer oder wiederholter Exposition Organe schädigen (Zentralnervensystem, Leber, Nieren)
- Aquatic Chronic 3: H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung
Sicherheitshinweise (Precautionary Statements)
- P210: Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.
- P261: Staub / Rauch / Gas / Dampf / Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
- P280: Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen.
- P284: [Bei unzureichender Lüftung] Atemschutzgerät tragen.
- P302+P352: Bei Hautkontakt: mit viel Wasser und Seife waschen.
- P304+P340: Bei Einatmen: Person an die frische Luft bringen und in einer Position lagern, in der sie bequem atmen kann.
- P305+P351+P338: Bei Augenkontakt: einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
- P333+P313: Bei Hautreizungen oder Hautausschlag: ärztlichen Rat einholen.
- P342+P311: Bei Symptomen der Atemwege: Giftinformationszentrum/Arzt anrufen.
- P403+P235: An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Kühl halten.
3 Angaben zu Bestandteilen
| Chemischer Stoff | CAS-Nummer | Konzentrationsbereich | GHS-Einstufung |
|---|---|---|---|
| Acrylpolyolharz (Acrylic polyol resin) | Keine einheitliche CAS-Nummer (Polymer, erfüllt die Polymer-Ausnahmekriterien) | 15-30% (lösemittelhaltiges Bindemittel) / 25-40% (wässrige Dispersion) | Nicht gefährlicher Stoff/nicht gefährliches Gemisch (nach vorliegenden Daten). Acryl-Copolymer mit OH-Funktionsgruppen. |
| Aliphatisches Polyisocyanat (HDI Homopolymer / HDI Trimer, Hexamethylene diisocyanate homopolymer) | 28182-81-2 (HDI trimer); 822-06-0 (HDI monomer, <0.5% residual) | Im Härter (Komponente B): 70-90 % (als HDI-Trimer berechnet) | Resp. Sens. 1 (H334), Skin Sens. 1 (H317), Eye Irrit. 2 (H319), STOT SE 3 (H335) |
| Butylacetat (n-Butyl acetate) | 123-86-4 | 10-25% (lösemittelhaltige Rezeptur) | Flam. Liq. 3 (H226), STOT SE 3 (H336); EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen |
| Xylol (Isomerengemisch) | 1330-20-7 | 5-15% (lösemittelhaltige Rezeptur) | Flam. Liq. 3 (H226), Acute Tox. 4* (H332), Skin Irrit. 2 (H315), Eye Irrit. 2 (H319), STOT SE 3 (H335), STOT RE 2 (H373), Asp. Tox. 1 (H304) |
| Propylenglykolmonomethyletheracetat (PGMEA / 1-Methoxy-2-propyl acetate) | 108-65-6 | 3-10% (lösemittelhaltige Rezeptur) | Flam. Liq. 3 (H226), STOT SE 3 (H336) |
| Pigmente (TiO₂/Mischung aus anorganischen/organischen Pigmenten) | 13463-67-7 (TiO₂) und weitere Pigment-CAS-Nummern | 10-35% (je nach Farbe) | TiO₂: Carc. 2 (H351, nur bei Einatmen von einatembarem Staub — im Lack als flüssiges Gemisch nicht anwendbar). Sonstige Pigmente je nach konkreter Art. |
4 Erste-Hilfe-Maßnahmen
Einatmen (Inhalation)
Patienten sofort an die frische Luft bringen. Bei Atembeschwerden Sauerstoff durch geschultes Personal geben. Bei Atemstillstand künstliche Beatmung durchführen. Das Einatmen von Isocyanat kann eine Atemwegsallergie (asthmaähnliche Symptome) verursachen; die Symptome können sich auch nach Ende der Exposition um mehrere Stunden verzögern. Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Hautkontakt
Kontaminierte Kleidung ausziehen. Gründlich mit viel fließendem Wasser und milder Seife waschen (Polyethylenglykol 400 ist besser geeignet und entfernt Isocyanat wirksam). Bei anhaltender Reizung oder Hautausschlag ärztlichen Rat einholen. Kontaminierte Kleidung gründlich waschen.
Augenkontakt
Sofort mindestens 15 Minuten mit viel Wasser spülen und dabei die Augenlider anheben. Kontaktlinsen entfernen, wenn dies leicht möglich ist, und weiter spülen. Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Verschlucken (Ingestion)
Mund mit Wasser ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen (Aspirationsgefahr). Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Wichtigste Symptome und Wirkungen:Isocyanate: Einatmen kann sensibilisieren — wiederholte Exposition kann selbst bei sehr niedrigen Konzentrationen Asthma auslösen. Symptome sind Giemen, Beklemmung der Brust und Atemnot, möglich mit Verzögerung von 4-12 Stunden nach der Exposition. Hautsensibilisierung — allergische Kontaktdermatitis. Lösemitteldämpfe: Schwindel, Müdigkeit. Augen: Tränen, Rötung.
Zustände, die sofortige ärztliche Behandlung erfordern:Personen mit Isocyanat-Allergie ist der erneute Kontakt mit isocyanathaltigen Produkten dauerhaft untersagt. Nach dem Einatmen von Isocyanaten ist eine medizinische Überwachung von mindestens 24 Stunden erforderlich, auch ohne Symptome (verzögertes Asthma möglich). Arzt: symptomatische Behandlung, kein spezifisches Antidot. Dem Arzt diese MSDS vorzeigen.
5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung
| Geeignete Löschmittel | Pulverlöscher, Kohlendioxid (CO₂), alkoholbeständiger Schaum (AFFF-AR), Wassernebel. |
|---|---|
| Ungeeignete Löschmittel | Direkter Wasserstrahl/Vollstrahl. Wasser reagiert mit Isocyanat zu CO₂ und unlöslichem Polyharnstoff (langsame Reaktion, kann jedoch bei großen Leckagen den Druck im Behälter erhöhen). |
| Besondere Gefahren | Bei der Verbrennung entstehen giftige Gase: Kohlenmonoxid (CO), Kohlendioxid (CO₂), Stickoxide (NOx), Cyanwasserstoff (HCN, in Spuren bei der Verbrennung von Isocyanaten), Isocyanatdämpfe. Geschlossene Behälter können im Brandfall durch Erwärmung explodieren oder bersten. |
| Besondere Schutzausrüstung für Einsatzkräfte | Feuerwehrleute müssen umluftunabhängige Atemschutzgeräte (SCBA) und vollständige Chemikalienschutzkleidung tragen. Behälter, die dem Feuer ausgesetzt sind, entfernen (wenn machbar und sicher). |
Löschwasser ist gefährlicher Abfall; eindämmen, sammeln und durch ein zugelassenes Unternehmen entsorgen. Nicht in Kanalisation oder natürliche Gewässer einleiten. Geschlossene, dem Feuer ausgesetzte Behälter mit Sprühwasser kühlen.
6 Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
Personenschutz:Vollständige PSA einschließlich Frischluft-Atemgerät tragen (Pflicht beim Umgang mit Isocyanat-Härter). Alle Zündquellen entfernen. Für ausreichende Belüftung sorgen. Jeden Hautkontakt vermeiden (Isocyanate können die Haut sensibilisieren).
Umweltbezogene Hinweise:Eindringen in Abflüsse und natürliche Gewässer verhindern. Mit Sand oder Erde eindeichen. Bei großer Leckage mit Gewässerverunreinigung nachgeschaltete Nutzer und Umweltbehörde benachrichtigen.
Aufnahme- und Reinigungsverfahren:Kleine Leckage: mit Absorptionsmittel (Vermiculit, Sand, Universalbindemittel) aufnehmen. In geschlossenen, beschrifteten Behältern sammeln. Spezielle Dekontaminationslösung verwenden (wässrige Lösung mit 5 % Ammoniak + Tensid zersetzt restliches Isocyanat). Große Leckage: mit explosionsgeschützter Pumpe zurückgewinnen. Nach Aufnahme der Rückstände mit Absorptionsmittel kontaminierte Oberflächen mit Dekontaminationslösung behandeln.
7 Handhabung und Lagerung
Hinweise für sichere Handhabung
Unter ausreichend belüfteten Bedingungen handhaben (örtliche Absaugung empfohlen). Bei der Verwendung von Isocyanat-Härtern ist besondere Vorsicht geboten — starke Atemwegssensibilisatoren. Anwendung in einer Lackierkabine oder in Bereichen mit hocheffizient gefilterter Absaugung empfohlen. Von Wärmequellen, Funken und offenen Flammen fernhalten. Rauchen verboten. Antistatische Maßnahmen treffen. Einatmen von Dämpfen und Aerosolen/Lacknebel vermeiden. Haut- und Augenkontakt vermeiden. Essen und Trinken am Arbeitsplatz untersagt. Nach der Arbeit Hände und Gesicht gründlich waschen. Personen mit Asthma, Allergievorgeschichte oder chronischen Atemwegserkrankungen sollten keine Tätigkeiten mit Isocyanatkontakt ausüben — vor Arbeitsbeginn ist eine medizinische Beurteilung erforderlich.
Storage Conditions
Kühl (5-30 °C), trocken und gut belüftet lagern. Behälter dicht verschlossen halten — Isocyanat-Härter reagieren mit Feuchtigkeit unter CO₂-Bildung (kann zum Aufblähen oder Bersten des Behälters führen; Härterbehälter sind daher meist mit speziellen Druckausgleichsverschlüssen oder Stickstoffpad ausgestattet). Strikt getrennt von Wasser, Alkoholen, Aminen und stark alkalischen Stoffen lagern. Komponente A und Komponente B getrennt lagern. Lagerfähigkeit: 12 Monate im original verschlossenen Gebinde.
8 Belüftungs-/Schutzmaßnahmen
| Stoff | PC-TWA | PC-STEL | Standard |
|---|---|---|---|
| HDI (Hexamethylene diisocyanate, monomer) | 0.005 ppm / 0.034 mg/m³ (PC-TWA) | 0,01 ppm / 0,068 mg/m³ (PC-STEL, Haut, Sensibilisierung) | GBZ 2.1-2019; ACGIH TLV-TWA: 0,005 ppm; OSHA-PEL: nicht festgelegt |
| HDI-Polymer (Polyisocyanat, als NCO-Gruppe) | 0,5 mg/m³ (ACGIH TLV; GB: kein spezifischer Grenzwert) | 1.0 mg/m³ | Siehe ACGIH TLV (2024); berechnet als NCO-Funktionsgruppen |
| Butylacetat | 200 mg/m³ (PC-TWA) | 300 mg/m³ (PC-STEL) | GBZ 2.1-2019 |
| Xylol | 50 mg/m³ | 100 mg/m³ | GBZ 2.1-2019 |
| PGMEA (Propylenglykolmonomethyletheracetat) | 275 mg/m³ (PC-TWA) | 550 mg/m³ (PC-STEL) | GBZ 2.1-2019 (nicht gelistet, gemäß ACGIH/WEEL; kein GB-Wert) |
Technische Schutzmaßnahmen
In der Lackierkabine eine Luftgeschwindigkeit von ≥0,5 m/s halten (Handspritzen). Isocyanatkonzentration in der Luft regelmäßig überwachen (NCO-spezifische Teststreifen oder Probenröhrchen + Flüssigkeitschromatographie empfohlen). Weitere Anforderungen wie bei Epoxidsystemen.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
| Atmungssystem | Spritzen isocyanathaltiger Beschichtungen: frischluftversorgtes Atemgerät (SAR) oder gebläseunterstütztes Filtergerät (PAPR mit A/P-Kombinationsfilter) tragen. Üblicher leichter Kontakt (Streichen, Rollen): Kombinationsfilter Vollmaske für organische Dämpfe/Partikel (A2P3). Hinweis: Die Geruchsschwelle von Isocyanatdämpfen liegt über dem OEL — Geruch ist kein sicheres Beurteilungskriterium. Filtergeräte sind für Umgebungen mit Isocyanatkonzentrationen >10×OEL ungeeignet. |
|---|---|
| Handschutz | Nitrilkautschuk(Nitrile)Handschuhe, ≥0.4mm。Chloropren-Kautschukhandschuhe. Keinen Naturkautschuk/Latex verwenden (Schutz unzureichend). |
| Augenschutz | Chemikalienschutzbrille oder Gesichtsschutz. Beim Spritzen die zur Frischluft-Atemmaske gehörende Vollmaske verwenden. |
| Haut und Körper | Körperschutzanzug (Tychem® CPF 3/4 oder gleichwertig). Haube, Überschuhe. Die gesamte Haut muss bedeckt sein. Auf Spalten an Kragen, Bündchen usw. achten. |
9 Physikalische und chemische Angaben
| Appearance | Gleichmäßige Flüssigkeit in verschiedenen Farben (Klarlack: transparente, leicht gelbliche Flüssigkeit) |
|---|---|
| Odor | Charakteristischer Ester-/Aromatenlösemittelgeruch |
| pH Value | Nicht zutreffend |
| Siedepunkt / Siedebereich | ca. 124-144°C (Lösemittelgemisch) |
| Flash Point | Ca. 23-28 °C geschlossener Tiegel (lösemittelhaltig) |
| Zündtemperatur | ca. 370-420°C (Butylacetat/Xylol) |
| Verdunstungsrate | mittel-schnell (ca. 0,8-1,2 bei BuAc = 1) |
| Entzündbarkeit | Entzündbare Flüssigkeit, Kategorie 3 |
| Explosionsgrenzen | UEG ca. 1,2 Vol% (Butylacetat), OEG ca. 7,5 Vol% |
| Dampfdruck | Ca. 1,33 kPa (20 °C, Butylacetat); ca. 0,8 kPa (20 °C, Xylol) |
| Relative Density | ca. 1.0-1.5 g/cm³ (20°C, je nach Pigmentgehalt) |
| Solubility | In Wasser unlöslich; löslich in Keton-, Ester- und aromatischen Kohlenwasserstofflösemitteln |
| Viskosität | Ca. 70-120 KU (Stormer-Viskosimeter, 25 °C); Auslaufzeit 60-100 s (ISO 2431, 4 mm) |
| Feststoffgehalt | 45-65 % (Volumen, je nach Farbe und Glanz) |
| VOC-Gehalt | <420 g/L (Lösungsmittelart); <150 g/L (Water-Based) |
10 Stabilität und Reaktivität
| Reaktivität | Unter normalen Bedingungen stabil. Isocyanat-Härter reagieren mit Wasser unter Bildung von CO₂ und Polyharnstoff — eine langsame, aber kontinuierliche Reaktion. |
|---|---|
| Chemische Stabilität | Stabil unter empfohlenen Lagerbedingungen. |
| Möglichkeit gefährlicher Reaktionen | Die Reaktion von Isocyanaten mit Wasser erzeugt CO₂-Gas; in geschlossenen Behältern kann der Druck ansteigen und zum Aufblähen oder Bersten führen. Reaktionen mit Alkoholen und Aminen sind stark exotherm. Bei großen Mischmengen (>5 L) auf Wärmeabfuhr achten. |
| Zu vermeidende Bedingungen | Hohe Temperaturen, offene Flammen, feuchte Luft (für den Härter). Kontakt mit Wasser und Feuchtigkeit vermeiden (insbesondere die Isocyanat-Härterkomponente). |
| Unverträgliche Werkstoffe | Wasser, wässrige Lösungen, Feuchtigkeit (reagiert mit dem Härter). Alkohole, Amine, starke Laugen (reagieren heftig mit dem Härter). Starke Oxidationsmittel. Metallkatalysatoren (organometallische Verbindungen von Zinn, Wismut usw. — beschleunigen die Isocyanatreaktion). |
| Gefährliche Zersetzungsprodukte | Verbrennung: CO, CO₂, NOx, HCN (Spuren). Thermische Zersetzung (>150°C): Isocyanat-Monomere können freigesetzt werden. Reaktion mit Wasser: CO₂ (nicht gefährlich, aber in geschlossenen Räumen Erstickungsrisiko). |
11 Toxikologische Angaben
Acute Toxicity
| Expositionspfade | Kennwert | Testspecies |
|---|---|---|
| oral ld50 | >2,000 mg/kg (Ratte, Gemischberechnung); HDI-Trimer: LD₅₀ oral Ratte > 5,000 mg/kg | |
| dermal ld50 | >2,000 mg/kg; HDI trimer: LD₅₀ dermal rabbit > 5,000 mg/kg | |
| inhalation lc50 | Butylacetat: LC₅₀ (Ratte, 4 h) > 21 mg/L; HDI-Trimer-Aerosol: LC₅₀ (Ratte, 4 h) > 0,44 mg/L |
Weitere toxikologische Angaben
| Ätzende Wirkung auf die Haut / Reizung | Verursacht Hautreizung. Butylacetat und Xylol entziehen der Haut Fette; wiederholter Kontakt führt zu Rissen. |
|---|---|
| Schwere Augenschädigung / Augenreizung | Verursacht schwere Augenreizung. Dämpfe können die Augen reizen. |
| Kann bei Einatmen oder Berührung allergische Reaktionen hervorrufen | HDI-Oligomer/Polymer (Isocyanat-Härter) ist ein starker Atemwegssensibilisator (H334). Wiederholtes Einatmen kann auch bei Konzentrationen weit unter dem OEL Berufsasthma verursachen. Nach erfolgter Sensibilisierung können bereits sehr niedrige Konzentrationen (<0.001 ppm)也可触发哮喘发作。Skin ContactIsocyanat也可引起皮肤过敏(H317)。交叉致敏:对一种Isocyanat过敏者通常对SonstigeIsocyanat(TDI/MDI/IPDI)也过敏。 |
| Carcinogenicity | Nicht als krebserzeugend eingestuft. IARC/ACGIH/NTP stufen HDI-Polymere nicht als krebserzeugend ein. TiO₂ (weißes Pigment in einigen Farbrezepturen): IARC 2B (möglicherweise krebserzeugend für den Menschen) gilt nur für einatembaren Staub — bei Flüssiglacken ist diese Einstufung nicht anwendbar. |
| Spezifische Zielorgantoxizität – einmalige Exposition | InhalationLösemitteldämpfe引起困倦/眩晕。Isocyanat蒸气可刺激呼吸道。 |
| Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition | LangzeitexpositionLösungsmittel(ExceedsOEL):中枢神经System、肝脏、肾脏影响。Isocyanat:Das Hauptrisiko bei wiederholter Exposition ist eine Atemwegssensibilisierung (Asthma), keine kumulative Toxizität für Zielorgane. |
| Aspirationsgefahr | Verschlucken und Eindringen in die Atemwege kann tödlich sein (enthält Xylol-Lösungsmittel). |
12 Ökologische Angaben
Ecotoxicity
| Art | Kennwert |
|---|---|
| fish 96h lc50 | Butylacetat: LC₅₀ (Fische) = 18–62 mg/L; HDI-Trimer: LC₅₀ (Fische, 96 h) > 100 mg/L |
| daphnia 48h ec50 | Butylacetat: EC₅₀ (Daphnia) = 72,8 mg/L; HDI-Trimer: EC₅₀ (Daphnia, 48 h) > 100 mg/L |
| algae 72h ec50 | HDI-Trimer: EC₅₀ (Algen) > 100 mg/L; Xylol: EC₅₀ (Algen) ≈ 2,2–4,7 mg/L |
Beständigkeit und Abbaubarkeit
Die organischen Lösemittelbestandteile (Butylacetat, Xylol, PGMEA) sind alle leicht biologisch abbaubar. Acrylharze und HDI-Polymere sind nicht leicht biologisch abbaubar, können aber mit Wasser zu inertem Polyharnstoff reagieren (Umweltverhalten ähnlich unlöslicher organischer Feststoffe).
Bioakkumulationspotenzial
Butylacetat: log Kow = 1.78, sehr niedriger BCF. HDI-Polymer: hohe Molmasse, geringe Wasserlöslichkeit, geringe Bioverfügbarkeit, nicht bioakkumulativ.
Mobilität im Boden
Lösemittelbestandteile haben mittlere bis hohe Mobilität im Boden. Polymerbestandteile sind im Boden praktisch immobil.
Weitere nachteilige Wirkungen
对水生生物有害(H412)。VOCTrägt zur Bildung von fotochemischem Ozon in der Atmosphäre bei. Isocyanate reagieren mit Wasser zu inertem Polyharnstoff, was mit geringem Umweltrisiko verbunden ist.
13 Disposal
Entsorgungsmethode:Siehe Entsorgungsmethode der Altlacke der Zinkstaub-Grundierung F01 (Epoxid). HW12 (Farb- und Lackabfälle, 900-299-12)und HW06 (verbrauchte organische Lösungsmittel, 900-402-06)。isocyanathaltiger Härterabfall: Vorbehandlung mit Dekontaminationslösung (5%ige Ammoniaklösung+und Waschmittel) chemisch zu deaktivieren und anschließend regulär zu entsorgen. Flüssige Abfälle dürfen keinesfalls in die Kanalisation gelangen. Hochtemperaturverbrennung in einer zugelassenen Sondermüllverbrennungsanlage empfohlen(>1,100°C)。
Entsorgung verunreinigter Verpackungen:Nicht vollständig entleerte Behälter sind Sonderabfall. Metallfässer: nach vollständiger Entleerung recycelbar. Kunststofffässer: Entsorgung als Sonderabfall. Leere Härtergebinde: Spülen mit Wasser erzeugt CO₂ und Wärme — nicht einfach mit Wasser spülen! Mit Dekontaminationsflüssigkeit behandeln oder direkt als Sonderabfall entsorgen.
14 Transport Info
| UNNummer | UN 1263 (Komponente A Decklack-Bindemittel); UN 3334 (luftfahrtgeregelte Flüssigkeit, n.a.g.) oder UN 3082 (umweltgefährdende Substanz, flüssig, n.a.g.). Komponente B (Härter): UN 1993 (entzündliche Flüssigkeit, n.a.g.) oder nicht geregelt (HDI-Trimer-Produkte mit Flammpunkt >60 °C). |
|---|---|
| Offizielle Transportbezeichnung | Paint (Lack) oder Paint related material (lackverwandter Stoff) oder Environmentally hazardous substance, liquid, n.o.s. |
| Gefahrgutklasse | Klasse 3 – Entzündbare Flüssigkeit |
| Verpackungsgruppe | PG III |
| Environmental Hazards | Meeresschadstoff: Ja (Komponente A enthält Xylol, Komponente B enthält HDI-Trimer: P, chronisch gewässergefährdend 3). ADR-Umweltgefahrenkennzeichnung (Fisch- und Baum-Symbol) gilt. |
| Besondere Vorkehrungen | Siehe Transportinformation F01. Zusätzlicher Hinweis: Der Isocyanat-Härter (Komponente B) muss beim Transport streng vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt werden. IMDG-Code-Trenngruppe SGG 18 (Alkalien). |
15 Regulatory Info
Chinesische Vorschriften
- GB/T 16483-2008 Sicherheitsdatenblatt
- GB 30000-2013 Normenreihe (Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien)
- GBZ 2.1-2019 Arbeitsplatzgrenzwerte — besondere Beachtung des extrem niedrigen OEL für Isocyanate
- GB 30981-2020 Grenzwerte für Schadstoffe in industriellen Schutzbeschichtungen
- GB/T 31410-2015 Beschichtungsstoffe — Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtungssysteme
- „Verzeichnis gefährlicher Chemikalien“ (Ausgabe 2015) — Butylacetat (Nr. 2635) und Xylol (Nr. 356) sind gelistet
- „Verordnung über den Arbeitsschutz an Arbeitsplätzen mit giftigen Stoffen“ (Staatsratserlass Nr. 352) — Isocyanat-bezogen
- GBZ 188-2014 Technische Spezifikationen zur arbeitsmedizinischen Überwachung — Einstellungs- und Vorsorgeuntersuchungen für Isocyanat-Beschäftigte
Internationale Vorschriften
- EU REACH (EG) Nr. 1907/2006 — HDI, Acrylharze und Pigmente sind registriert. REACH Anhang XVII Eintrag 56 beschränkt den Verkauf isocyanathaltiger Produkte (Verwendung nur nach Schulung, verpflichtend seit 24. August 2023).
- EU CLP (EC) No 1272/2008
- US OSHA HazCom 2012 — besondere Kennzeichnungs- und Schulungsanforderungen für Isocyanate
- RoHS 2011/65/EU — Standard-Farbrezepturen sind konform (Rot/Gelb können Bleichromat-Pigmente enthalten — falls vorhanden, nicht RoHS-konform. Diese Rezeptur verwendet konforme umweltfreundliche Pigmente).
16 Sonstige Angaben
Überarbeitungsdatum:2026-06-08
Version:1.0
Literaturverweise
- ECHA Registered Substances Database (echa.europa.eu)
- NIOSH Pocket Guide to Chemical Hazards (cdc.gov/niosh/npg)
- PubChem Compound Database (pubchem.ncbi.nlm.nih.gov)
- GBZ 2.1-2019 Grenzwerte für die berufliche Exposition gegenüber Gefahrstoffen am Arbeitsplatz — Chemische Gefahrenfaktoren
- GBZ/T 195-2007 Spezifikation zum Arbeitsschutz in Arbeitsbereichen mit organischen Lösemitteln
- IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans
Abkürzungen
GHS: Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals; PC-TWA: Permissible Concentration-Time Weighted Average; PC-STEL: Short Term Exposure Limit; OEL: Occupational Exposure Limit; PPE: Personal Protective Equipment; LD₅₀: Lethal Dose 50%; LC₅₀: Lethal Concentration 50%; EC₅₀: Effect Concentration 50%; BCF: Bioconcentration Factor; Kow: Octanol-Water Partition Coefficient; SCBA: Self-Contained Breathing Apparatus; PBT: Persistent, Bioaccumulative and Toxic; vPvB: very Persistent and very Bioaccumulative; COA: Certificate of Analysis
⬇ Download this document (PDF)
Ähnliche Artikel & News
Weiterlesen: Fachartikel und Branchentrends von Kexin New Materials