Eine umfassende Analyse von wasserbasierten Beschichtungsadditivsystemen: Chemische Strukturen, Wirkungsmechanismen und Koordinationsdesign von sechs Additivkategorien: Netz- und Dispergiermittel (Blockcopolymere/Polyacrylsäure/Polyurethan/Polyether-modifizierte Siloxane) / Entschäumer (Mineralöl/Organosilicium/Molekulare Entschäumer) / Verlaufsmittel (Polyethersiloxane/Fluorcarbon-modifizierte Acrylsäuren) / Rheologiemodifikatoren (HEUR/HASE/Bentonit/Quarzglas) / Filmbildner (Texanol/DPnB/TPM) / Bakterizide (BIT/MIT/CMIT)

2026-06-14 · Einstufung: Technical Knowledge

🌐 Dieser Artikel wurde automatisch von einer KI übersetzt; der Originaltext ist auf Chinesisch. Bei Fragen konsultieren Sie bitte den chinesischen Originaltext. · 查看中文原文

Einleitung: Wasserbasierung – nicht so einfach wie „Lösungsmittel durch Wasser ersetzen“

Wasserbasierte Beschichtungen (Wasser als Hauptverdünnungsmittel – VOC<50g/L oder <5%) – nicht einfach „Lösemittel der lösemittelhaltigen Beschichtung durch Wasser ersetzen“ – (1)Die Oberflächenspannung von Wasser ist extrem hoch (72mN/m)
– deutlich höher als bei organischen Lösemitteln (Xylol 28/Butanol 25/Butylacetat 25mN/m) – die Benetzungsschwierigkeit von wasserbasierten Beschichtungen auf dem Substrat ist >2-mal höher als bei lösemittelhaltigen
– Benetzungsmittel erforderlich, um die Oberflächenspannung von >40 auf <30mN/m zu senken; (2)Die Verdampfungsenthalpie von Wasser ist extrem hoch (2260J/g – >5-mal höher als bei Xylol)
– langsame Trocknung, „Ablaufen“ – Thixotropievermittler erforderlich, um hohe Thixotropie zu verleihen – beim Spritzen hohe Scherung – niedrige Viskosität (Zerstäubung) – nach dem Haften niedrige Scherung – hohe Viskosität (kein Ablaufen); (3)Wasser ist ein „Nährboden“ für Mikroorganismen
– Bakterien/Schimmelpilze im Gebinde – Konservierungsmittel erforderlich – BIT/MIT usw. Die Hilfsmittel, die wasserbasierte Beschichtungen benötigen – von Benetzung und Dispergierung über Entschäumung, Verlauf, Rheologie, Filmbildung bis zur Gebindekonservierung sechs Hauptkategorien/>20 Arten – wesentlich komplexer als lösemittelhaltige Beschichtungen „Wasserverträglichmachung = Hilfsmittel-Verträglichmachung“
.

Vollständige Analyse des Hilfsstoffsystems für wasserverdünnbare Beschichtungen: Netz- und Dispergiermittel (Blockcopolymer/Polymethacrylsäure/Polyurethan/polyethermodifiziertes Siloxan)/Entschäumer (Mineralöl/Orga-Szenenbild

Das Hilfsstoffsystem für wasserverdünnbare Beschichtungen ist ein协同-Rezeptursystem auf Wasserbasis – durch sechs funktionelle Zusatzstoffe: Netz- und Dispergiermittel (senken die Grenzflächenspannung Pigment/Substrat), Entschäumer (Blasenbrecher/Schauminhibitor), Verlaufmittel (beseitigen Oberflächenspannungsgradienten/Apfelsinenhaut/Krater), rheologische Additive (stellen Viskosität bei hoher/mittlerer/niedriger Scherung ein – regeln Ablauf/Self-leveling/Absackschutz), Filmbildungshilfsmittel (senken MFFT – unterstützen Filmbildung) und Biozide (Konservierung im Gebinde/Schimmelschutz am Trockenfilm) – wird der „angeborene Mangel“ des Wassers (hohe Oberflächenspannung/hohe Verdampfungsenthalpie/Mikrobenwachstum) kompensiert – sodass die Verarbeitbarkeit, Lagerstabilität und Filmeigenschaften wasserverdünnbarer Beschichtungen diejenigen lösemittelhaltiger Beschichtungen erreichen oder übertreffen.

I. Kernchemie und Auswahlmatrix der sechs Hauptkategorien wassriger Additive

Additivtyp Repräsentative chemische Struktur Zugabemenge (wt%) Zugabestadium Wesentliche Prüfkennzahlen Negative Effekte des „Überschusses“
Netz- und Dispergiermittel Natriumpolyacrylat/Polyurethan/polyethermodifiziertes Siloxan 0,2–2,0 vor dem Mahlen Dispersionsfeinheit (<10 μm)/Viskositätsabfall/Reibeversuch Verminderte Wasserbeständigkeit/Entschäumung erschwert
Entschäumer Mineralöl/Silikon/Molekularentschäumer 0,05–0,5 vor dem Mahlen + Verdünnung Blasenbeseitigungsgeschwindigkeit/Kraterbildung/Glanz Kraterbildung/schlechte Zwischenschichthaftung
Verlaufmittel Polyethersiloxan/Fluorcarbonacrylat 0,1–0,5 zuletzt (nach Verdünnung) Verlaufsklasse (1–10)/Apfelsinenhaut/Gleitfähigkeit schlechte Zwischenschichthaftung/schlechte Überstreichbarkeit
Rheologieadditiv HEUR/HASE/Bentonit/pyrogenes SiO₂ 0,1–2,0 Verdünnungsstadium KU/ICI/Thixotropieindex (TI) HEUR-Überschuss → Entschäumung erschwert/Glanzverlust
Filmbildungshilfsmittel Texanol/DPnB/TPM 2–10 (bez. auf Emulsionsfeststoff) zuletzt (nach Verdünnung) MFFT-Senkung/Offenzeit/Härteaufbau VOC-Überschreitung/Rückstand → langfristige Klebrigkeit
Biozid BIT/MIT/CMIT 0,05–0,3 vor dem Mahlen In-Can-Herausforderungstest/Schimmelschutz der Trockenfilme MIT sensibilisierend/CMIT-Überschreitung (Kennzeichnungs-/Rechtsrisiken)
Vollständige Analyse des Hilfsmittelsystems für wasserverdünnbare Beschichtungen: Netz- und Dispergiermittel (Blockcopolymer/Natriumpolyacrylat/Polyurethan/polyethermodifiziertes Siloxan)/Entschäumer (Mineralöl/Or-Technik-Vergleichsdiagramm

II. Das „Goldene Dreieck” der wassrbasierten Entschäumer: Entschäumkraft / Verträglichkeit / Beständigkeit

Entschäumer-Typ Entschäumungskraft Verträglichkeit Haltbarkeit Stückpreis (Yuan/kg) Typisches Anwendungsgebiet
Mineralöl (Paraffin + hydrophobes SiO₂) Mittel Gut (geringes Risiko für Kraterbildung) Schlecht (Entschäumungskraft halbiert sich nach >1 Woche) 20-50 Bauten-Latexfarbe / kostengünstig
Silikon (PDMS / Silikonöl) Stark (>10× Mineralöl) Schlecht (hohes Risiko für Kraterbildung „bei mangelnder Kontrolle = alles verloren“) Mittel 80-200 Wasserverdünnbare Industrielacke (Acryl/PU) / hochglänzend
Molekularer Entschäumer (polyethermodifiziertes Siloxan) Mittel-Stark Sehr gut (selbstemulgierend / keine Kraterbildung) Sehr gut (molekulare Verteilung / keine Aggregation und Inaktivierung) 150-350 Wasserverdünnbare Automobil-OEM / anspruchsvolle Systeme
Vollständige Analyse des Hilfsmittelsystems für wasserverdünnbare Beschichtungen: Netz- und Dispergiermittel (Blockcopolymer / Polyacrylsäure / Polyurethan / polyethermodifiziertes Siloxan) / Entschäumer (Mineralöl / -Prozessflussdiagramm

FAQ

Q1: Warum muss das „Ankergruppe“ genannte Haftvermittler des Netz- und Dispergiermittels chemisch mit dem Pigment „übereinstimmen“?
Dispergiermittel-MoleküleAnkergruppe (bindet an die Pigmentoberfläche – Amin/Carboxyl/Phosphat/Sulfonsäure) + Solvatationskette (verträglich mit Wasser/Harz – Polyether/Polyacrylsäure/PEG)
. „Anker-Solvatations“-Modell – (1) Die Ankergruppe adsorbiert an der Pigmentoberfläche – (2) die Solvatationskette streckt sich in das Wasser/Harz-Medium aus – bildet einesterische Hinderungsschicht
– verhindert, dass sich zwei Pigmentpartikel einander nähern – verhindert Flockung. Die Ankergruppe muss mit der chemischen Beschaffenheit der Pigmentoberfläche übereinstimmen – (a) TiO₂/anorganische Pigmente (Oberflächenhydroxyl -OH/sauer)Carboxyl (-COOH) oder Phosphat (-PO₃H₂) – starke Adsorption
– Polyacrylsäure-Dispergiermittel (enthält viele COOH) –> TiO₂ – passend; (b) Ruß (Graphitschichten – geringe Polarität – benötigtAnkergruppen mit aromatischem Ring/kondensiertem Ring
– π-π-Stapelung – Polyurethan-Dispergiermittel (enthält aromatisches Diisocyanat/TDI/MDI) –> Ruß – passend; (c) Phthaloblau/organische Pigmente (Oberflächenpolarität mittel – benötigenAnkergruppen mit Amid (-CONH-) oder Amin (-NH₂)
– Wasserstoffbrückenbindung – Polyurethan/Polyamid-Dispergiermittel). Bei nicht übereinstimmender Ankergruppe „adsorbiert“ das Dispergiermittel nicht am Pigment und es flockt weiterhin – die gesamte Dispergierung schlägt fehl.

Q2: Das Risiko von Silikonentschäumern für „Krater“ – warum entschäumen schlecht verträgliche Entschäumer stattdessen „stark“?
Silikon (PDMS/Polydimethylsiloxan)hat eine extrem niedrige Oberflächenspannung (≈20 mN/m) – unverträglich mit wässrigen Systemen
(Oberflächenspannung von Wasser 72 – PDMS 20 – Δγ=52″ unverträglich – Oberflächenanreicherung – Bildung einer unabhängigen Phase″) – (1) Entschäumungsprozess – PDMS-Tropfen „reißen“ die Blasenmembran an der Beschichtungsoberfläche mit extrem niedriger Oberflächenspannung auf – Blase platzt – Entschäumung
– je niedriger die Oberflächenspannung, desto stärker die Entschäumung (Unverträglichkeit = starke Entschäumung); (2) Krater – PDMS-Tropfen verbleiben in der Beschichtung – ihre extrem niedrige Oberflächenspannung führt dazu, dass die umgebende Farbe aufgrund des Oberflächenspannungsgradienten „von den PDMS-Tropfen nach außen“ fließt und eine „Vertiefung“ (Krater) bildet
– je schlechter die Verträglichkeit, desto tiefer der Krater. Dies ist der „Widerspruch“ des EntschäumersEntschäumungskraft↑ – Verträglichkeit↓ – Kraterrisiko↑
– man muss ein Gleichgewicht zwischen den dreien finden – molekulare Entschäumer (polyethermodifiziertes Siloxan „selbstemulgierend“ Partikelgröße <1 μm – Kraterrisiko durch Unverträglichkeit stark reduziert, Entschäumung mittel-stark – aber gute Verträglichkeit – keine Krater) – dies ist die „optimale Lösung“ für Entschäumer.

Q3: Wie senken die „hydrophoben Endgruppen“ des HEUR-assoziativen Verdickungsmittels die Viskosität (ICI) bei hoher Scherung und erhöhen die Viskosität bei niedriger Scherung (Ablaufkontrolle)?
HEUR (hydrophobmodifiziertes Ethylenoxid-Polyurethan)-MolekülPEG-Langkette (hydrophil – löslich in Wasser/solvatisierte Kette) + hydrophobe Alkylgruppen an beiden Enden (z. B. C12-C18 „hydrophobe Endgruppen“)
—— in der Beschichtung —— (1) niedrige Scherung (0,01–1 s⁻¹/ruhend oder Ablauf)hydrophobe Endgruppen bilden mit den hydrophoben Bereichen der Latexpartikel/Pigmentoberfläche „Mizellen“ oder „Brücken“
—— die beiden Enden eines HEUR-Moleküls adsorbieren gleichzeitig an zwei Latexpartikeln „Brücken“ und erzeugen soschwaches Netzwerk (physikalische Vernetzung) – hohe Viskosität bei niedriger Scherung – ablaufsicher/antisedimentierend
; (2) hohe Scherung (>1000 s⁻¹/spritzen/streichen) – hohe Scherkraft „reißt“ hydrophobe Endgruppen von der Latexpartikeloberfläche „los“ – Brückennetzwerk wird zerstört – PEG-Kette ordnet sich in Fließrichtung – niedrige Viskosität
—— Beschichtung wird gleichmäßig zerstäubt oder fließend gestrichen. Der reversible Schalter „hydrophobe Endgruppen/Scherrate“ von HEURniedrige Scherung → „Brücke“ (hohe Viskosität) – hohe Scherung → „Desorption“ (niedrige Viskosität) „Scherverdünnung“
—— dies ist die Kern-„Intelligenz“ von HEUR und auch der Grund, warum es in der Rheologie fortschrittlicher ist als herkömmliches HEC (Hydroxyethylcellulose/keine Assoziation/Verdickung nur in Wasserphase).

Q4: Warum ist Texanol der „Standard“-Filmbildungshilfsmittel für Latexfarben – der Mechanismus der „MFFT-Senkung“?
Texanol (2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiolmonoisobutyrat – Molekulargewicht 216 / Siedepunkt 255 °C) löst sich im Inneren der Polymerpartikel in der Emulsion
– senkt die Tg (Glasübergangstemperatur) des Polymers – (1) Tg sinkt um 10–20 °C → MFFT (Minimale Filmbildungstemperatur) sinkt entsprechend
– ursprüngliche MFFT > 20 °C bei harter Emulsion (Fassadenbeschichtung – benötigt hohe Tg für Schmutzunempfindlichkeit) – Zugabe von > 5 % Texanol (bezogen auf Emulsionsfeststoff) – MFFT sinkt auf 10 °C) verfilmt werden; (2) Siedepunkt von Texanol 255 °C – deutlich höher als Wasser (100 °C) nach Verdunstung des Wassers verbleibt Texanol in der Beschichtung
– weichmacht die Polymerpartikel weiter – fördert das Verschmelzen der Partikel – bildet einen kontinuierlichen, dichten Film nach Filmbildung verdunstet Texanol langsam (> mehrere Wochen) – Tg der Beschichtung erholt sich – der Lackfilm härtet aus
– dies ist der „vorübergehende Weichmacher-Effekt des Filmbildungshilfsmittels“. Texanol „unlöslich in Wasser – > 99 % verteilen sich in der Polymerphase (unlöslich in Wasser – verdunstet nicht mit dem Wasser) – hohe Filmbildungseffizienz – ist der Goldstandard für Filmbildungshilfsmittel bei Latexfarben“.

Q5: BIT (1,2-Benzisothiazolin-3-on) im Vergleich zu MIT/CMIT – Warum ist BIT bei der Innenkonservierung „sicherer“?
BITMolekulargewicht 151 – schwach sauer (pKa≈7,0) – breites Spektrum (Bakterien/Schimmelpilze/Hefen) bakterizid – irreversible Reaktion mit Nukleophilen (Protein-SH) – führt zu Enzyminaktivierung – Zelltod
. BIT vs. MIT Unterschiede – (1) BITHautsensibilisierungspotenzial deutlich geringer als MIT
– MIT wird durch EU-CLP-Verordnung als Skin Sens. 1A (H317/stark sensibilisierend) eingestuft – Grenzwert in Spülprodukten <15 ppm (500 ppm) – höhere Sicherheit; (2) BITstabiler über einen breiteren pH-Bereich
(pH 2–12 – MIT bei pH>8 – schnelle Hydrolyse – Wirkungsverlust „Wasserlacke pH≈8–9 – BIT stabil – MIT bereits unwirksam“) – Wasserlacke – BIT primär empfohlen – CMIT/MIT sekundär (nur saure/neutrale Systeme – Wasserlacke verwenden fast kein MIT – alkalisch instabil + sensibilisierend); (3) BIT„verzögerte“ Freisetzung bakterizid – nicht sofort verbraucht
– anhaltender Innenkonservierungsschutz über 6–12 Monate – MIT „schnelle Abtötung – aber geringe Persistenz“ (3–6 Monate). BIT ist diegängige Wahl zur Innenkonservierung von Wasserlacken
– MIT wird nur als zweites Bakterizid für „Rotationsprävention von Resistenzen“ verwendet.

Q6: Die “Hilfsmittelantagonismus” bei wasserverdünnbaren Lacken – Entschäumer + Verlaufmittel = Oberflächenfehler?
Hilfsmittel haben jeweils ihre eigene Funktion – aber„nach dem Mischen nicht unbedingt synergistisch – können sich gegenseitig „bekämpfen“ (antagonistisch wirken)“
. Klassische antagonistische Kombinationen – (1) Silikonentschäumer (>0,3 %) + polyethermodifizierte Siloxan-Verlaufmittel (>0,5 %) – das Silikonöl (PDMS) des Entschäumers und das Siloxan des Verlaufmittels (beide sind inkompatibel – die Oberflächenspannungsdifferenz führt zu „lokaler Entnetzung“ – die Beschichtung zeigt „Fischaugen“ (Fisheye) – > kreisförmige Krater mit einem Durchmesser von 0,5–5 mm
) – Lösung:Verwendung von „molekularen Entschäumern“ (polyethermodifizierte Siloxane – chemisch ähnlich wie Verlaufmittel – kompatibel – kein Antagonismus) + Reduzierung der Entschäumerzugabemenge (<0,1 %)
; (2) HEUR-Verdickungsmittel (>1 %) + polyethermodifizierte Siloxan-Verlaufmittel (>0,3 %) – die PEG-Ketten im HEUR-Molekül bilden mit den PEG-Ketten des Verlaufmittels „Mizellen“ – das Verlaufmittel wird „eingekapselt“ und unwirksam – schlechter Verlauf
– Lösung:Verwendung von HASE-Verdickungsmitteln (hydrophob alkalisch quellbar – keine „Mizellen“-Störung durch PEG mit dem Verlaufmittel)
. Die „Synergie“ (Synergy) von Hilfsmitteln erfordert„DOE (Design of Experiment / Versuchsplanung)“
– und nicht „Erfahrungszugabe“ – um sie einzeln zu bestimmen – DOE verwendet >10 Experimente – um die optimale Kombination zu ermitteln – und Antagonismus zu vermeiden.

Q7: Warum ist die „Thixotropie“ von pyrogenem Siliciumdioxid (Fumed Silica) bei größerer spezifischer Oberfläche (>200 m²/g) stärker?
Pyrogenes SiO₂ (in der Wasserstoff-Sauerstoff-Flamme — SiCl₄ + O₂ + H₂ → SiO₂ + HCl — Bildung von Nano-SiO₂-Partikeln — 7–40 nm Primärpartikel — 200 m²/g spezifische Oberfläche) — Primärpartikel über Wasserstoffbrückenbindungen (Oberflächen-Silanol Si-OH/Si-OH — zwischen benachbarten Partikeln — Bildung eines lockeren „dreidimensionalen Netzwerks“) — das Netzwerk umschließt große Mengen Flüssigkeit — Viskosität des Systems steigt stark an
; (1) Je größer die spezifische Oberfläche, desto mehr Oberflächen-Silanolgruppen (Si-OH) — dichteres Wasserstoffbrückennetzwerk — stärkere Thixotropie
; (2) In Ruhe (niedrige Scherung) — Wasserstoffbrückennetzwerk intakt, „Einschließen von Wasser“ hohe Viskosität verhindert Sedimentation (Pigmente sinken nicht ab)
; (3) Rühren/Bespritzen (hohe Scherung) — Scherkraft zerstört Wasserstoffbrücken Netzwerk bricht zusammen — Wasser wird freigesetzt — Viskosität fällt abrupt (>10-fach) „Thixotropie“ Lack fließt/zerstäubt
; Scherung stoppen — Wasserstoffbrücken bilden sich neu (Sekunden bis Minuten) — Netzwerk erholt sich Viskosität kehrt zurück „antilaufend“
— dies ist der Schlüssel-Thixotropiebeitrag von pyrogenem SiO₂ — vom Bespritzen (niedrige Viskosität) → Haften (hohe Viskosität)
Prozess. Auswahl der spezifischen Oberfläche — Aerosil 380 (380 m²/g) — stärkste Thixotropie — für hohe Pigmentvolumenkonzentration (PVC > 50%); Aerosil 200 (200 m²/g) — universelle Antisedimentation.

Q8: Das „Kriechen am Rand“ (Edge Crawling) bei wasserverdünnbaren Lacken – Zusammenhang mit dem Oberflächenspannungsgradienten?
Kriechen am Rand – Die Beschichtung ist am Rand dünner als in der Mitte – die Lackschichtdicke ist am Rand geringer – teilweise wird der Untergrund sichtbar
– Ursache ist – am Rand (Übergang zum Untergrund) entsteht ein Oberflächenspannungsgradient – im Randbereich verdunsten Lösemittel/Wasser schneller – die Oberflächenspannung steigt – Lack aus der Mitte (niedrige Oberflächenspannung) fließt zum Rand (hohe Oberflächenspannung) – am Rand staut sich die Schicht – in der Mitte wird sie stattdessen dünner
. Dies ist tatsächlich ein durch den „Marangoni-Effekt“ verursachtes gegenläufiges Verlaufen
– wasserverdünnbare Lacke (Wasser hat hohe Verdunstungsenthalpie – Verdunstung am Rand besonders schnell – Hypothese des Oberflächenspannungsgradienten) – sind stärker betroffen als lösemittelhaltige (schnelle Verdunstung, aber geringerer Oberflächenspannungsgradient – da gleichmäßige Verdunstung des Lösemittels). Lösung – (1) Zugabe von Polyethersiloxan-Verlaufsmittel – senkt die Oberflächenspannung – gleichzeitig Homogenisierung des Oberflächenspannungsgradienten – Unterdrückung der Marangoni-Strömung; (2) Verwendung von langsam trocknenden Lösemitteln (z. B. DPnB – verlängert die „Offenzeit“, damit sich die Oberflächenspannung gleichmäßig einstellen kann)
; (3) Untergrund vorbenetzen – Ränder vorab mit verdünnter Netzmittellösung benetzen – verringert den Unterschied in der Verdunstungsrate
.

Q9: Die „Offenzeit“ (Open Time) des Filmbildungshilfsmittels – Bedeutung für das Streichen von wasserverdünnbaren Holzlacken?
Offenzeit – der Zeitraum vom Streichen bis zur „trockenen Berührbarkeit“ – in dieser Zeit können Pinselstriche und Überlappungen von selbst verschliffen und eliminiert werden
. Wasserverdünnbare Holzlacke – Wasser verdunstet schnell + Untergrund (Holz – saugt Wasser auf – das Wasser in der unteren Schicht wird entzogen – auch das Oberflächenwasser verdunstet) sehr kurze Offenzeit (15–30 min)
– die beim Streichen verbleibenden Pinselstriche – haben keine Zeit zum Verschleifen – der Lackfilm ist bereits „trocken“ mit deutlicher Kammstruktur. Offenzeit verlängern – (1) Filmbildungshilfsmittel mit hohem Siedepunkt (>200 °C) wie DPnB/TPM – verdunstet langsam – verbleibt 30–60 min in der Schicht – Polymerpartikel bleiben „weich“ und verlängern die Offenzeit auf >10–15 min
; (2) im Rezept enthaltenes „Langsam-Trockner-Wasser“ (DPM/Dipropylenglykolmonomethylether) – langsam trocknendes Lösemittel
– verlängert ebenfalls die Offenzeit. Aber zu lange Offenzeit Staubanhaftung/Laufen
– hier muss ein Gleichgewicht gefunden werden Bauwesen – Offenzeit >10–15 min (akzeptabel – Pinselstriche können korrigiert werden) – Möbel (Werk – UV/Bespritzen – keine lange Offenzeit nötig)
.

Q10: Warum wird bei wasserbasierten Hilfsmitteln der Dispergiermittel vor dem Mahlen und das Entschäumer nach dem Mahlen zugegeben, bezüglich der „Zugabereihenfolge“?
Zugabereihenfolge der Hilfsmittel für wasserbasierte Beschichtungen——(1) vor dem MahlenWasser + Netz- und Dispergiermittel + Entschäumer (>50% Menge——beim Mahlen „Schaumunterdrückung“) + Pigmente/Füllstoffe
——Hochgeschwindigkeitsdispergieren/Mahlen (>2000rpm/Perlmühle)——Pigmente bis auf Feinheit <10μm auflösen; (2) nach dem MahlenEmulsion (vor dem Verdünnen zugeben——verhindert, dass die Emulsion beim Mahlen bricht——>40°C/hohe Scherung——Bruch der Emulsion)
; (3) Verdünnenverbleibender Entschäumer (>50%——aber Kontrolle erforderlich, um keine Krater zu verursachen) + Verlaufmittel (nicht zu früh zugeben——kann beim Mahlen adsorbiert und unwirksam werden——beim Verdünnen zugeben) + rheologische Hilfsmittel (HEUR/Bentonit——beim Verdünnen zugeben——würde vor dem Mahlen zugegeben——hochscherige Degradation——PEG-Kettenbruch——permanenter Viskositätsverlust) + Filmbildungshilfsmittel (zuletzt——verhindert vorzeitiges Verdunsten)
. „Reihenfolge“ (a) Dispergiermittel muss vor dem Mahlen sein——ohne Dispergiermittel in Pigmentagglomeraten——Mahlen kann keine Deflockulation erreichen„Mahleffizienz = 0“
; (b) ein Teil des Entschäumers wird vor dem Mahlen zugegeben——unterdrückt die beim Mahlen entstehenden großen Blasen (mechanisches Rühren——Luftziehen——Blasen——unterdrücken——sonst Quellung des Slurrys >50%——Mahleffizienz stark sinkend); (c) Verlaufmittel und verbleibender Entschäumer——beim Verdünnen zugeben——vermeidet „Mahladsoption“ (konkurrierende Adsorption an Pigmentoberflächen——Dispergiermittel löst sich ab——Flockulation)“. Falsche Reihenfolge——nicht nur schlechte Leistung——sondern„Systemkollaps“.

Vollständige Analyse des Hilfsstoffsystems für wasserverdünnbare Beschichtungen: Netz- und Dispergiermittel (Blockcopolymer/Polymethacrylsäure/Polyurethan/polyethermodifiziertes Siloxan)/Entschäumer (Mineralöl/Anwendungsszenario-Bild

Verwandte Lektüre

Zusammenfassung

Die „angeborenen Mängel“ von Wasserlacken (hohe Oberflächenspannung / hohe Verdampfungsenthalpie + mikrobielles Umfeld) werden durch sechs Hilfsmittelklassen (Netz- und Dispergiermittel / Entschäumer / Verlaufmittel / Rheologiemodifizierer / Filmbildner / Biozide – über 20 Typen) kompensiert – chemische Struktur, Wirkort und Zugabzeitpunkt jedes Hilfsmittels müssen auf Formulierungsebene integriert und synergistisch geplant werden, statt „den Kopf zu behandeln, wenn der Kopf schmerzt, und den Fuß, wenn der Fuß schmerzt“. HEUR (hydrophobe Endgruppen – Scherverdünnung – optimale Antiabsetz- und Verlaufeigenschaften), molekulare Entschäumer (polyethermodifizierte Siloxane – Entschäumungskraft und Verträglichkeit kombiniert) sowie Texanol (Senkung der MFFT um >20 °C – Filmbildung – geringe Restgehalte) sind die Benchmark-Technologien moderner Wasserlack-Hilfsmittel. Kexin New Materials bietet Kunden die vollständige Auswahl von Wasserlack-Hilfsmitteln, DOE-Formulierungsoptimierung und Anwendungstechnik – von Labor bis Produktionslinie.

Etikett: #成膜Additive #杀菌剂 #Water-BasedAdditive #流变Additive #流平剂 #涂料技术文献 #消泡剂 #润湿分散剂