Die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer sind der “Erzfeind” der Autolackierung. Als professioneller Hersteller von Autolacken analysieren wir für Sie die häufig auftretenden Probleme wie Blasenbildung, Glanzverlust und Trockenspritzen bei der Sommerverarbeitung und bieten professionelle Empfehlungen zur Auswahl von Hilfsmaterialien, damit Ihre Lackoberfläche auch in der größten Hitze spiegelglatt bleibt.
Mit Beginn des Sommers stellen extreme Temperaturen (über 30 °C) und stark schwankende Luftfeuchtigkeit die Autolackierung vor große Herausforderungen. Ohne Anpassung der Verarbeitungsmethode kommt es leicht zu Blasenbildung (Lösemittelblasen), Glanzverlust, Trockenspritzen oder Läufern. Als Hersteller von Autolacken haben wir für Sie die vier wichtigsten Punkte für die Sommerverarbeitung zusammengestellt.
Läuferbildung bei Lacken und Farben
Blasenbildung bei Lacken, Blasen auf der Lackoberfläche
Nadellöcher durch Blasenbildung bei Lacken und Farben
1. **Kerngeheimnis: Austausch gegen langsam trocknende Hilfsmaterialien**
Bei hohen Temperaturen verdunsten Lösemittel sehr schnell, die Lackoberfläche härtet rasch aus, während innere Lösemittel nicht entweichen können – es entstehen “Blasen”.
* **Langsam trocknender Härter:** Verzögert die Vernetzungszeit des Lackfilms und sorgt für ausreichend Zeit zum Verlaufen.
* **Langsam trocknender Verdünner:** Dies ist im Sommer unverzichtbar. Er verlangsamt die Verdunstungsgeschwindigkeit des Lösemittels effektiv, verhindert “Trockenspritzen” und verbessert den Füllgrad und Glanz der Lackoberfläche.
2. **Anpassung der Spritztechnik**
* **Spritzgeschwindigkeit:** Bei hohen Temperaturen sollte die Spritzpistole schneller geführt werden, um zu dicke Schichten an einer Stelle und daraus resultierende Läufer zu vermeiden (da Hitze die Viskosität des Lacks senkt).
* **Überlappungsgrad:** Erhöhen Sie die Überlappung der Spritzbahnen leicht, um einen feuchten Lackfilm zu gewährleisten und deutliche Ansatzstellen zu vermeiden.
3. **Umgebungsüberwachung und Wahl des Verarbeitungszeitpunkts**
* **Vermeiden Sie heiße Tageszeiten:** Führen Sie Spritzarbeiten möglichst am frühen Morgen oder späten Abend bei niedrigeren Temperaturen durch.
* **Thermo-Hygrometer:** Halten Sie im Mischraum und in der Spritzkabine ein Thermo-Hygrometer bereit. Bei einer Luftfeuchtigkeit über 80 % muss unbedingt ein **Verdünnungsmittel gegen Feuchtigkeit (Anti-Feuchtigkeitsmittel)** verwendet werden, um ein Weißanlaufen und Glanzverlust der Lackoberfläche zu verhindern.
4. **Entwässerung der Druckluft**
Die Luft ist im Sommer feucht, und im Druckluftbehälter des Kompressors sammelt sich leicht Kondenswasser. Wenn die Öl-Wasser-Trennung unzureichend ist, können “Wasser-Öl-Punkte” beim Spritzen die gesamte Lackoberfläche ruinieren. Vor der Verarbeitung muss das Kondenswasser im Kompressor und in den Leitungen überprüft und abgelassen werden.
5. **Flexible Abdunstzeit**
Obwohl hohe Temperaturen die Abdunstzeit verkürzen, muss dennoch sichergestellt werden, dass jede Schicht den Zustand der “Fingertrockenheit” erreicht, bevor die nächste aufgetragen wird. Zu große Eile führt dazu, dass Lösemittel in den unteren Schichten eingeschlossen werden, was später zu Einfallstellen im Lack führen kann.
**Fazit:**
Die Verarbeitung im Sommer ist eine doppelte Bewährungsprobe für die Produktstabilität und das technische Know-how. Durch den sinnvollen Einsatz unserer **langsam trocknenden Hilfsmaterialien** und die Befolgung der wissenschaftlichen Verfahren können Sie die Herausforderungen hoher Temperaturen problemlos meistern und eine perfekte Verarbeitungsqualität bewahren.
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