| Product Name | Epoxid-Fließestrich-Beschichtung KF-EF500 |
|---|---|
| Empfohlene Verwendung | Epoxid-Fließestrich-BeschichtungSuitable ForEpoxid-BodenbeschichtungenÄhnlicheIndustrielle BeschichtungenField/Area。 |
| Zweckbeschränkung | Nur für die Verarbeitung in Innenräumen oder unter Regenschutz. Nicht für langfristige Außenbewitterung (Epoxidharz vergilbt unter UV). Nicht für Böden mit dauerhaft hoher Temperatur (>80 °C). Bei antistatischen Böden muss das Erdungssystem aus Kupferfolie planungsgemäß verlegt werden. |
| Hersteller | Kexin New Materials (Guangdong) Co., Ltd. |
| Produzent | Foshan Shunde Mingbang Chemical Industry Co., Ltd. |
| Anschrift | Shilong-Allee 19, Industriegebiet Xintang, Lunjiao, Shunde, Foshan, Guangdong |
| Notrufnummer | +86-0757-88793275 |
| Website | https://www.psste.com |
Sicherheitsdatenblatt (MSDS) – Selbstnivellierende Epoxid-Bodenbeschichtung KF-EF500
Sicherheitsdatenblatt · GB/T 16483-2008 · insgesamt 16 Abschnitte
1 Angaben zum Produkt und zum Unternehmen
2 Mögliche Gefahren
Gefahrenhinweise (Hazard Statements)
- Flam. Liq. 3: H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar (lösemittelhaltig; lösemittelfrei ausgenommen)
- Skin Irrit. 2: H315 Verursacht Hautreizungen
- Eye Irrit. 2: H319 Verursacht schwere Augenreizung
- Skin Sens. 1: H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen
- STOT SE 3: H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen (lösemittelhaltig)
- Aquatic Chronic 3: H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise (Precautionary Statements)
- P210: Von Wärmequellen/offenen Flammen fernhalten (lösemittelhaltiger Typ).
- P261: Einatmen von Dämpfen/Staub vermeiden.
- P280: Schutzhandschuhe / Augenschutz / Schutzkleidung tragen.
- P302+P352: Bei Hautkontakt: mit viel Wasser und Seife waschen.
- P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
- P333+P313: Bei Hautreizungen oder Hautausschlag: ärztlichen Rat einholen.
- P501: Abfälle einer Gefahrgut-Behandlungsanlage zuführen.
3 Angaben zu Bestandteilen
| Chemischer Stoff | CAS-Nr. | Konzentrationsbereich | GHS-Einstufung |
|---|---|---|---|
| Epoxidharz (Bisphenol-A-Epichlorhydrin-Harz, flüssiger Typ, MG 340-700) | 25068-38-6 | 30-50% (lösemittelfreies Bindemittel) / 25-40% (lösemittelhaltig) / 40-60% (wasserbasiert) | Skin Irrit. 2 (H315), Eye Irrit. 2 (H319), Skin Sens. 1 (H317) |
| Modifizierter cycloaliphatischer Amin-Härter (Modified cycloaliphatic amine / Mannich base hardener) | 2855-13-2 (Isophorondiamin, IPDA, typischer Bestandteil); 1761-71-3 (4,4'-Diaminodicyclohexylmethan, PACM) | Komponente B: 40-65% | Acute Tox. 4 (H302+H312), Skin Corr. 1B (H314), Eye Dam. 1 (H318), Skin Sens. 1 (H317), Aquatic Chronic 3 (H412) |
| 苯甲醇 (Benzyl alcohol) | 100-51-6 | 5-15 % (in lösemittelfreien Rezepturen, als Reaktivverdünner und Härtungsbeschleuniger) | Acute Tox. 4 (H302+H332), Eye Irrit. 2 (H319) |
| Reaktivverdünner (C12-C14 Alkylglycidylether / AGE, aliphatischer Monoglycidylether) | 68609-97-2 (C12/C14 AGE); 2461-15-6 (2-Ethylhexyl glycidyl ether) | 5-15% (lösemittelfreie Rezeptur) | Skin Irrit. 2 (H315), Eye Irrit. 2 (H319), Skin Sens. 1 (H317) |
| Quarzsand / Silikafume (Füllstoff aus kristallinem Siliciumdioxid) | 14808-60-7 (α-Quartz) | 20-60 % (Füllstoff, je nach Produkttyp — selbstverlaufend enthält 20-40 %, Mörtel 40-60 %) | STOT RE 1 (H372): Das Einatmen von alveolengängigem Quarzfeinstaub (kristallines Siliciumdioxid) kann eine Silikose verursachen — im Beschichtungsstoff liegt der Quarz jedoch in feuchtem Zustand / gebunden in der ausgehärteten Matrix vor, sodass bei bestimmungsgemäßer Verwendung kein alveolengängiger Staub entsteht. Beim Schleifen ausgehärteter Bodenbeläge kann kristallines Siliciumdioxid enthaltender Staub entstehen — Atemschutz ist erforderlich. |
| Pigmente/Farbpasten (TiO₂ + organische/anorganische Pigmente) | 13463-67-7 (TiO₂) | 1-5% | Keine signifikante GHS-Einstufung (in Pasten-/flüssiger Form bei Verwendung) |
4 Erste-Hilfe-Maßnahmen
Inhalation
Betroffenen sofort an die frische Luft bringen. Bei Atembeschwerden Sauerstoff geben. Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen. Hinweis: Dämpfe/Aerosole des Amin-Härters reizen die Atemwege stark.
Hautkontakt
Kontaminierte Kleidung sofort ausziehen. Mindestens 15 Minuten gründlich mit viel fließendem Wasser und Seife waschen. Amin-Härter können Hautverätzung/schwere Reizung verursachen — das Waschen muss sofort und gründlich erfolgen. Bei anhaltender Reizung ärztliche Hilfe aufsuchen.
Augenkontakt
Sofort mindestens 15-20 Minuten mit viel sauberem Wasser spülen, dabei die Augenlider anheben. Amin-Härter können schwere Augenschäden verursachen! Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen, möglichst einen Augenarzt.
Verschlucken
Mund mit Wasser ausspülen (bei Bewusstsein). Kein Erbrechen auslösen. Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.
Wichtigste Symptome und Wirkungen:Amin-Härter: Hautkontakt kann starke Schmerzen, Rötungen, Blasen und Verätzungen (Laugenverätzungen) verursachen. Augenkontakt — starke Schmerzen, Gefahr von Hornhautschäden. Epoxidharz: Hautsensibilisierung — Erytheme, Juckreiz, Ausschlag. Einatmen von Härter-Aerosol — Husten, Atembeschwerden, Brennen im Rachen.
Zustände, die sofortige ärztliche Behandlung erfordern:Aminverätzungen: Spülen mit viel Wasser ist der entscheidende erste Schritt. Arzt: symptomatische Behandlung. Kein spezifisches Antidot. Personen mit Epoxidharz-Allergie müssen erneuten Kontakt vermeiden.
5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung
| Geeignete Löschmittel | Kohlendioxid, Pulver, Schaum, Wassernebel. |
|---|---|
| Ungeeignete Löschmittel | Direkter Wasserstrahl. |
| Besondere Gefahren | Bei Verbrennung entstehen CO, CO₂, NOx, Ammoniak (Amin-Härter). Geschlossene Behälter können bei Erhitzung bersten. |
| Besondere Schutzausrüstung für Einsatzkräfte | Feuerwehr: Umluftunabhängiges Atemgerät (SCBA) plus vollständige Schutzkleidung. |
Löschwasser eindämmen und sammeln.
6 Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
Personenschutz:Vollständige PSA tragen (besonders korrosionsbeständige Handschuhe und Schutzbrille beachten, da Amin-Härter enthalten). Zündquellen entfernen. Für ausreichende Belüftung sorgen.
Umweltbezogene Hinweise:Nicht in Kanalisation und Gewässer gelangen lassen. Amine sind sehr giftig für Wasserorganismen.
Aufnahme- und Reinigungsverfahren:Kleine Freisetzung: mit Aufsaugmaterial (Sand, Vermiculit) aufnehmen. Größere Freisetzung: eindämmen, mit explosionsgeschützter Pumpe zurückgewinnen. Mit Härter verunreinigte Oberflächen: mit verdünnter Essigsäurelösung (5 %) bzw. Zitronensäurewasser neutralisieren/reinigen und anschließend mit viel Wasser spülen. Normale Farbfreisetzungen: mit Lösemittel (z. B. Xylol oder Spezialverdünner) reinigen.
7 Handhabung und Lagerung
Hinweise für sichere Handhabung
In einem gut belüfteten Bereich arbeiten. Auch lösemittelfreie Produkte enthalten noch eine geringe Menge flüchtiger organischer Verbindungen (z. B. Benzylalkohol). Beim Umgang mit dem Amin-Härter beachten: Er ist ätzend — jeglichen Hautkontakt vermeiden. Das Mischen von Epoxidharz und Härter ist exotherm — nur so viel anmischen, wie innerhalb der Verarbeitungszeit (in der Regel 20-40 min bei 25 °C) verbraucht wird, und die Mischung nach dem Anmischen sofort auf dem Boden verteilen (eine dünne Schicht gibt die Wärme schnell ab); nicht lange im Eimer stehen lassen (dies kann zu Überhitzung und sogar Rauchentwicklung führen). Bei der Ausführung antistatischer Bodenbeläge ist die Erdungs-Kupferfolie gleichzeitig zu verlegen.
Storage Conditions
Kühl und trocken bei 5–35 °C lagern. Komponenten A und B streng getrennt aufbewahren. Härtergebinde dicht verschlossen halten (Amine reagieren mit CO₂ der Luft zu Carbamat-Niederschlag — weißer Belag). Lagerfähigkeit: 12 Monate (Originalverschluss). Lösemittelfreie Bodenbeschichtungen können bei niedriger Temperatur (unter 5 °C) kristallisieren — vor Gebrauch in warmer Umgebung aufschmelzen.
8 Belüftungs-/Schutzmaßnahmen
| Stoff | PC-TWA | PC-STEL | Norm |
|---|---|---|---|
| 苯甲醇 | 10 mg/m³ (in GB nicht gelistet; MAK-Wert als Referenz) | 20 mg/m³ | DFG MAK Commission (Germany) |
| Kristallines Siliciumdioxid (einatembbarer Staub, Respirable) | 0.05 mg/m³ (PC-TWA, RCS) | — | GBZ 2.1-2019 (relevant beim Schleifen ausgehärteter Epoxidböden) |
| Isophorondiamin (IPDA, Dampf) | 3 mg/m³ (Referenzwert) | 6 mg/m³ | In GB nicht gelistet; siehe Schweizer SUVA-AGW |
Technische Schutzmaßnahmen
Allgemeinbelüftung plus lokale Absaugung. Bei großen Arbeitsmengen ist Zwangsbelüftung erforderlich. Beim Schleifen ausgehärteter Böden: Industrieabsaugung mit HEPA-Filter (H13) oder Nassschleifverfahren nutzen — um die Konzentration von alveolengängigem Quarzfeinstaub in der Luft zu senken.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
| Atmungssystem | Normale Verarbeitung: kombinierte Halbmaske für organische Dämpfe/Partikel (A2P2). Bodenschleifen: mindestens partikelfiltrierende Halbmaske der Klasse P3 (gegen kristallinen Siliciumdioxidstaub); bei starkem Schleifen gebläseunterstützten Atemschutz verwenden. Umgang mit dem Amin-Härter: Vollmaske mit Organikdampf-Filter. |
|---|---|
| Handschutz | Butylkautschuk-Handschuhe (Butyl) oder dicke Nitrilkautschuk-Handschuhe (≥0,5 mm) — Amin-Härter können dünne Handschuhe schnell durchdringen. Keine Naturlatex-Handschuhe verwenden. Das Tragen von zwei Schichten wird empfohlen (Einweg-Innenschicht + dicke Außenschicht). |
| Augenschutz | Chemikalienspritzschutzbrille + Gesichtsschutz. Beim Umgang mit dem Amin-Härter obligatorisch. |
| Haut und Körper | Chemikalienschutzkleidung. Langärmelige Oberteile und lange Hosen. Sicherheitsschuhe. Kontaminierte Kleidung sofort wechseln und reinigen. |
9 Physikalische und chemische Angaben
| Appearance | Zähflüssige Flüssigkeit in verschiedenen Farben (selbstverlaufend); gefüllte pastöse Form (Mörtel/Terrazzo) |
|---|---|
| Odor | Leichter Amin-Geruch (lösemittelfreier Typ) oder charakteristischer Lösemittelgeruch (lösemittelhaltiger Typ) |
| pH-Wert | Nicht zutreffend (organisches System) |
| Flash Point | >100°C (lösemittelfrei, geschlossener Tiegel, ASTM D56); ca. 25-35°C (lösemittelhaltig) |
| Relative Density | 1,1-1,8 g/cm³ (je nach Füllstoffgehalt) |
| Solubility | In Wasser unlöslich; löslich in Keton-/Ester-/Aromatenkohlenwasserstoff-Lösemitteln (unausgehärteter Zustand) |
| Viskosität | Selbstverlaufend: ca. 600-1.200 mPa·s (25 °C, Brookfield); Mörtel-Spachteltyp: > 5.000 mPa·s (thixotrop) |
| Feststoffgehalt | Lösemittelfrei: 95-100%; lösemittelhaltig: 55-70%; wasserbasiert: 50-65% |
| VOC-Gehalt | Lösemittelfrei: <60 g/l; lösemittelhaltig: <400 g/l; wasserbasiert: <100 g/l |
10 Stabilität und Reaktivität
| Reaktivität | Das Mischen von Epoxid + Amin löst eine exotherme Polymerisationsreaktion aus. Bei großen Mengen kann die Wärmeentwicklung die Temperatur über 150 °C steigen lassen — Gefahr der selbstbeschleunigenden Zersetzung. |
|---|---|
| Chemische Stabilität | Stabil unter empfohlenen Bedingungen. |
| Möglichkeit gefährlicher Reaktionen | Große Mischungsmenge im Eimer belassen: Wärmeentwicklung → Temperaturanstieg → Reaktionsbeschleunigung → noch mehr Wärme → thermisches Durchgehen (thermal runaway) → der Eimer kann rauchen, quellen und sogar bersten. Dies ist eine der größten Sicherheitsgefahren bei der Epoxidbodenverarbeitung. |
| Zu vermeidende Bedingungen | Hohe Temperatur (beschleunigt die exotherme Reaktion). Große Mischungsmengen, verschlossen aufbewahrt. Mischung, die längere Zeit unverteilt stehen bleibt. Kontakt des Härters mit Feuchtigkeit/CO₂. |
| Unverträgliche Werkstoffe | Starke Oxidationsmittel, starke Säuren. Der Amin-Härter reagiert mit anderen Chemikalien als Epoxid in der Regel nicht heftig, aber langsam mit Wasser und CO₂. |
| Gefährliche Zersetzungsprodukte | Verbrennung: CO, CO₂, NOx, Ammoniak, Aminverbindungen. Thermische Zersetzung (>200 °C): Phenole, Bisphenol A. |
11 Toxikologische Angaben
Acute Toxicity
| Expositionspfade | Kennwert | Testspecies |
|---|---|---|
| oral ld50 | >2.000 mg/kg (Gemisch, Ratte); Amin-Härter: LD₅₀ oral Ratte = 500-2.000 mg/kg (Kategorie 4) | |
| dermal ld50 | 胺Curing Agent: LD₅₀ dermal rabbit > 1,000-2,000 mg/kg (Kategorie4) | |
| inhalation lc50 | Keine signifikante akute Inhalationstoxizität (ATE des Gemischs aus Komponenten berechnet > 5 mg/L/4h) |
Weitere toxikologische Angaben
| Ätzende Wirkung auf die Haut / Reizung | Amin-Härter können Hautkorrosion/schwere Hautreizung verursachen (H314 Kategorie 1B). Epoxidharz-Bindemittel verursachen Hautreizung (H315). |
|---|---|
| Schwere Augenschädigung / Augenreizung | 胺Curing Agent——Schwere Augenschädigung / Augenreizung(H318Kategorie1)。EpoxidBindemittel——眼刺激(H319)。 |
| Kann bei Einatmen oder Berührung allergische Reaktionen hervorrufen | Epoxidharz(MW<700)是已知Hautsensibilisierer(H317)。胺Curing Agent也可能引起皮肤过敏。对Epoxidharz过敏者通常在接触后24-72 Stunden出现症状。 |
| Carcinogenicity | Kristallines Siliciumdioxid (Quarzsand-Füllstoff) — IARC Gruppe 1 (krebserzeugend für den Menschen), diese Einstufung gilt jedoch nur für die berufliche Exposition gegenüber alveolengängigem Quarzfeinstaub (z. B. Sandstrahlen, Bergbau, Steinbearbeitung). Bei der flüssigen/feuchten Verwendung von Epoxid-Bodenbeschichtungen oder in der vollständig ausgehärteten Beschichtung erzeugt kristallines Siliciumdioxid keine Exposition gegenüber alveolengängigem Staub. Wenn beim Schleifen ausgehärteter Böden Staub entsteht — es besteht Expositionsrisiko; geeigneten Atemschutz tragen. Epoxidharz und Amin-Härter sind nicht als krebserzeugend eingestuft. |
| Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition | Dämpfe/Aerosole des Amin-Härters können die Atemwege reizen (H335). Lösemittelhaltige Variante enthält Lösemittel — kann Schläfrigkeit/Benommenheit verursachen (H336). |
| Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition | Längeres Einatmen von alveolengängigem Quarzfeinstaub kann Silikose (Lungenfibrose) und ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko verursachen (H372). Diese Gefahr gilt nur für Staubexpositionsszenarien beim Schleifen. |
| Aspirationsgefahr | Lösemittelhaltige Rezeptur: Verschlucken und Eindringen in die Atemwege kann tödlich sein (enthält Lösemittel). Lösemittelfreier Typ: hohe Viskosität, Einatemrisiko relativ gering. |
12 Ökologische Angaben
Ecotoxicity
| Art | Kennwert |
|---|---|
| fish 96h lc50 | 胺Curing Agent: LC₅₀ (fish) = 10-100 mg/L; Epoxidharz: LC₅₀ > 100 mg/L |
| daphnia 48h ec50 | 胺Curing Agent: EC₅₀ (Daphnia) = 1-10 mg/L |
| algae 72h ec50 | EC₅₀ (Algen) = 1-10 mg/l (Amin-Härter) |
Beständigkeit und Abbaubarkeit
Epoxidharz ist nicht leicht biologisch abbaubar. Der Amin-Härter ist teilweise biologisch abbaubar (OECD 301: 20-60 % in 28 d). Ausgehärteter Epoxidboden ist ein hochstabiler Duroplast, der in der Umwelt extrem langsam abgebaut wird.
Bioakkumulationspotenzial
Epoxidharz und Amin-Härter: hohe Molekülmasse / hohe Polarität, geringe Bioverfügbarkeit, keine signifikante Bioakkumulation.
Mobilität im Boden
Unausgehärtetes Epoxid und Amine haben eine mittlere bis geringe Mobilität im Boden. Nach der Aushärtung sind sie völlig immobil (fester Kunststoff).
Weitere nachteilige Wirkungen
Amine sind giftig für Wasserorganismen (Kategorie 3). Unausgehärtetes Produkt oder Waschwasser nicht in Gewässer einleiten. Die vollständig ausgehärtete Bodenbeschichtung ist umweltinert.
13 Disposal
Entsorgungsmethode:Flüssiger Farbabfall: HW12 (900-299-12). Abfallhärter: HW12/HW06. Empfehlung: Abgabe an eine zugelassene Sondermüll-Verbrennungsanlage. Feststoffe ausgehärteter Epoxidböden (Abbruchabfälle): können als Bauschutt / allgemeiner Industrieabfall entsorgt werden (vollständig ausgehärtetes Epoxidharz ist ein inerter Feststoff); die Einstufungshinweise der örtlichen Umweltbehörde sind jedoch zu bestätigen.
Entsorgung verunreinigter Verpackungen:Nicht entleerte Gebinde: gefährlicher Abfall (HW49). Entleerte Gebinde: Metall zum Recycling, Kunststoff über Sondermüllentsorgung. Leere Härtereimer: nicht mit Wasser ausspülen (führt zur Ausbreitung der Verunreinigung) — mit einer kleinen Menge Lösemittel (Alkohol) ausspülen, die Spülflüssigkeit der nächsten Lackcharge zusetzen oder den leeren Eimer direkt als Sondermüll entsorgen.
14 Transport Info
| UN-Nr. | UN3082 (umweltgefährdender Stoff, flüssig, n.a.g., enthält Amin-Härter) oder UN1263 (lösemittelhaltig). Lösemittelfreie Epoxid-Bodenfarbe: Die meisten Rezepturen sind keine Gefahrgüter (Flammpunkt >93 °C, nicht umweltgefährdend). |
|---|---|
| Offizielle Transportbezeichnung | Environmentally hazardous substance, liquid, n.o.s. (Amin-Härter) oder Nicht reguliert (lösemittelfreies Bindemittel) |
| Gefahrgutklasse | 第9类 (UN3082) 或 Not regulated |
| Verpackungsgruppe | UN-Verpackungsgruppe III (falls reguliert) |
| Environmental Hazards | Amin-Härter: ja (Meeresschadstoff, chronisch gewässergefährdend Kategorie 3). Lösemittelfreies Epoxidharz-Bindemittel ist in der Regel kein Meeresschadstoff. |
| Besondere Vorkehrungen | Den Amin-Härter während des Transports vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung schützen. |
15 Regulatory Info
Chinesische Vorschriften
- GB/T 16483-2008
- GB 30000-2013
- GBZ 2.1-2019
- GB/T 50589-2010 Technische Richtlinie für selbstnivellierende Epoxidharzböden
- GB 50209-2010 Norm zur Qualitätsabnahme von Gebäudebodenbelägen
- GB/T 22374-2018 Bodenbeschichtungsstoffe (Produktnorm)
- Katalog gefährlicher Chemikalien (Ausgabe 2015) — die aminhärterbezogenen Bestandteile sind darin gelistet
- GB 18581-2020 Grenzwerte für Schadstoffe in Holzbeschichtungen (siehe VOC-Grenzwerte für lösemittelfreie/wässrige Systeme)
Internationale Vorschriften
- EU REACH (EC) No 1907/2006
- EU CLP (EC) No 1272/2008
- US OSHA HazCom 2012
- RoHS 2011/65/EU — Standardrezepturen für Epoxid-Bodenbeschichtungen sind konform
- AgBB / DIBt (Gesundheitsbewertung von Bauprodukten) — gilt für die Verwendung lösemittelfreier/wässriger Epoxidböden in Innenräumen.
16 Sonstige Angaben
Überarbeitungsdatum:2026-06-08
Version:1.0
Literaturverweise
- ECHA Registered Substances Database (echa.europa.eu)
- NIOSH Pocket Guide to Chemical Hazards (cdc.gov/niosh/npg)
- PubChem Compound Database (pubchem.ncbi.nlm.nih.gov)
- GBZ 2.1-2019 Grenzwerte für die berufliche Exposition gegenüber Gefahrstoffen am Arbeitsplatz — Chemische Gefahrenfaktoren
- GBZ/T 195-2007 Spezifikation zum Arbeitsschutz in Arbeitsbereichen mit organischen Lösemitteln
- IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans
Abkürzungen
GHS: Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals; PC-TWA: Permissible Concentration-Time Weighted Average; PC-STEL: Short Term Exposure Limit; OEL: Occupational Exposure Limit; PPE: Personal Protective Equipment; LD₅₀: Lethal Dose 50%; LC₅₀: Lethal Concentration 50%; EC₅₀: Effect Concentration 50%; BCF: Bioconcentration Factor; Kow: Octanol-Water Partition Coefficient; SCBA: Self-Contained Breathing Apparatus; PBT: Persistent, Bioaccumulative and Toxic; vPvB: very Persistent and very Bioaccumulative; COA: Certificate of Analysis
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