
Kurz: UV-LED startet Photopolymerisation bei einer Wellenlänge (meist 395 nm); Dosis = Bestärkung × Zeit. LED-Leistung, Abstand und Linienvorschub müssen zu Dicke und Pigmentabsorption passen, sonst 'oberflächlich trocken, innen weich' oder Überdosierung.
Mechanismus
Dunkle/pigmentierte Schichten schirmen UV ab und brauchen mehr Dosis oder mehrere Lampen/beidseitig; zu wenig Energie gibt geringe Vernetzung und schwache Chemiebeständigkeit.
Nach den Zahlen
- Typische UVA-LED 395 nm, muss zum Photoinitiator-Absorptionsmaximum passen.
- Dosis in mJ/cm²; Unter- und Überdosierung schaden.
- Höherer Vorschub braucht mehr Leistung oder längere Bestrahlung für die Dosis.
Anpassung
| Variable | Ergebnis |
|---|---|
| Unterdosiert | Oben fest, innen weich, schwach chemisch |
| Überdosiert | Vergilbung, Sprödigkeit, Energie |
Fehler & Lösung
- Innen weich: zu wenig Energie/Abstand – Dosis erhöhen.
- Tief klebrig: Pigment-Abschirmung – mehrere Lampen/beidseitig oder dünner.
- Spröde/vergilbt: Überbestrahlung – Leistung/Vorschub anpassen.
Häufige Fragen
Warum LED statt Quecksilber?
Kalthärtung, wenig Energie, kein Ozon, sofort an/aus, gut für dünne Teile.
Warum dunkel schwer?
Pigmente absorbieren/schirmen UV; mehr Dosis oder Winkel nötig.
Wie Dosis setzen?
Mit Kleinstproben nach Dicke, Farbe, Initiator und Tempo die Härte/Chemie-Fenster finden.
Quellen: UV/LED-Photopolymerisation und Dosis (öffentlich).
Kexin New Materials (Guangdong) Co., Ltd. · 2026-09-18