Orangenhaut und DOI: Oberflächenrelief und Bildschärfe verknüpfen

2026-09-18 · Einstufung: Technical Knowledge

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Coating orange peel and distinctness of image (DOI)

Kurz: Orangenhaut ist das Wellenrelief des Klarlacks; der DOI beziffert, wie scharf die Fläche ein Bild spiegelt. Gleiche Platte - flachere, feinere Wellen = höherer DOI. Mit Wave-scan SW/LW und DOI量化, dann Viskosität, Zerstäubung, Ablüftung und Ofenführung zurückverfolgen.

Orangenhaut & DOI

Orangenhaut entsteht, wenn zerstäubte Tropfen vor der Gelierung nicht mehr verlaufen; man trennt Kurzwellen SW (~0,1-1,2 mm, feiner Sand) und Langwellen LW (~1,2-5 mm, grobe Haut). Der DOI folgt dem Rhopimer-Prinzip: ein projizierter Lichtstreifen und eine Fotodiode bei ±~0,6° nahe der Spiegelreflexion, Ausgabe 0-100.

DOI hängt mit Glanz (ISO 2813 / ASTM D523, 20°/60°) zusammen, ist aber nicht gleich: Mikro-Wellen streuen das Bild - hoher Glanz kann trotzdem niedrigen DOI bedeuten.

Kennzahlen

  • Wave-scan量化: SW ~0,1-1,2 mm, LW ~1,2-5 mm; kleiner = glatter.
  • DOI läuft 0-100; ein perfekter Spiegel nähert sich 100, Auto-Klarlacke liegen deutlich über Industrieflächen.
  • Klarlack-Trockenfilm ~30-60 µm, Metallic-Basis ~15-25 µm; zu dünn verläuft nicht, zu dick läuft ab.
  • Glanzmessung bei 20°/60°/85° nach ISO 2813 / ASTM D523; Hochglanz nutzt 20°.
  • Hohes LW weist auf Zerstäubung/Pistole/Film, hohes SW auf Viskosität und Ablüftung.

Ursachen & Tuning

BandUrsacheKorrektur
Hohes LWSchwache Zerstäubung, schneller Hub, dünner LackViskosität senken, Hub verlangsamen, Anzahlen/Film steuern
Hohes SWSchnelle Ablüftung, hohe ViskositätLangsamerer Verdünner, längere Ablüftung, milde Wärme
Insgesamt grobKühler Stand/Untergrund, dicker LackTemperatur heben, Viskosität nach TDS
Matt nach OfenFalsche AblüftungTemperatur-Zeit-Fenster korrigieren

Von Messung zu Prozess

Kern des Fehlers ist Verlauf gegen Gelierung: Wellen müssen geglättet werden, bevor die Viskosität das Fließen stoppt. Steuern Sie Zerstäubung/Pistole, Spritzviskosität, Ablüftung und Lösungsgradient, Temperatur, Schichtdicke und Härtungskurve.

Fehler & Lösung

  • Starke LW-Haut: Zerstäubung, Luft/Düse, Hubgeschwindigkeit und Film je Durchgang.
  • Sandiges SW: langsamerer Verdünner, längere Ablüftung und Verlauf, Temperatur.
  • Glanz hoch, DOI niedrig: Mikro-Wellen streuen den Verlauf verbessern, nicht nur Glanz.
  • Haut nach Politur: zu dünner Film oder Untergrund-Abdruck - Lack aufbauen, Basis egalisieren.
  • Flop stört die Lesung: Geometrie fixieren, Zahlen vergleichen.

Häufige Fragen

Wie hängen Haut und DOI zusammen?

Zwei Sichten desselben Aussehens: Haut = Wellen amplitude/-länge (SW/LW), DOI = Bildschärfe. Flache, gleichmäßige Wellen spiegeln besser, DOI steigt.

Hilft mehr Glanz gegen niedrigen DOI?

Nicht zwingend. Glanz ist die gesamte Spiegelreflexion, DOI die Kantenschärfe; Mikro-Wellen streuen die Linie-verlaufen lassen.

Warum lässt sich das spät kaum retten?

Wellen stellen bei Gelierung; nach Durchhärtung mildert nur Polieren. Im Ablüft-/Verlauffenster handeln.

Was bei Metallic beachten?

Flop und Funkeln rauschen; Geometrie und Licht fix halten, nach SW/LW/DOI urteilen.

Ist die Dicke wichtig?

Sehr. Dünner Lack füllt keine Wellen, dicker läuft ab und schließt Lösemittel ein (Ziel ~30-60 µm).

Wie legt man eine Norm fest?

Masterpanel, SW/LW/DOI/20°-Glanz an vielen Punkten messen, Mittelwert und Grenzen festlegen, Produktion gleich messen.

Last updated: 2026-09-18
Quellen: ISO 2813 / ASTM D523; Multiwinkel-DOI- und Wave-scan-Metrologie (offene Geräte-Whitepaper).
Kexin New Materials (Guangdong) Co., Ltd.

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